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Neujahrseinsätze FeuerwehrRakete, Brennpaste und Essen auf dem Herd lösten Brände aus

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Die Jacke einer Feuerwehrkraft von hinten. (Symbolbild)

Sankt Augustin/Troisdorf – Acht Minuten erst alt war das neue Jahr, als die Feuerwehr am 1. Januar zum ersten Mal ausrücken musste. In Sankt Augustin hatte es im Kaiserbau-Hochhaus gebrannt. Auch in Troisdorf war die Feuerwehr gefordert.

Silvesterrakete zündet Bettgestell an

Um kurz nach Mitternacht fuhren mehrere Einheiten der Feuerwehren aus Sankt Augustin und Bonn-Geislar zu dem Hochhaus an der Mendener Mittelstraße, wo es auf einem Balkon im 14. Stockwerk brannte. Ursache des Brandes war vermutlich eine Silvesterrakete. Wie die Feuerwehr berichtet, hatten ein Bettgestell und ein Schrank dort Feuer gefangen. Die Flammen drohten auf die Wohnung überzuschlagen, eine Fensterscheibe war durch die Hitze geborsten.

Ein Feuerwehrtrupp drang unter Atemschutz in die Wohnung vor und löschte das Feuer. Die Wohnung und der Hausflur waren stark verraucht. Die Feuerwehrleute retteten drei Vögel samt Käfig und übergaben sie den Bewohnern. Danach kontrollierten sie die seitlich angrenzenden Wohnungen und die Wohnungen in der darüber liegenden Etage, die aber nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden. Mit einem Hochleistungslüfter drückte die Feuerwehr anschließend den Qualm aus der Wohnung und dem Hausflur.

Verletzt wurde niemand

Bereits am Silvesterabend gegen 21 Uhr musste die Mülldorfer Feuerwehr zur Bonner Straße im Sankt Augustiner Zentrum ausrücken. Durch Brennpaste war ein Tischgrill in einer Wohnung in Brand geraten. Die Bewohner hatten die Feuerwehr alarmiert. Mit einem Kleinlöschgerät konnte der kleine Brand abgelöscht werden. Der Tischgrill wurde aus der Wohnung ins Freie gebracht, die Wohnung gelüftet. Ähnlich verlief ein Einsatz in Troisdorf-Sieglar um 3.20 Uhr an Neujahr. In einer Wohnung im zweiten Obergeschoss in der Straße Im Kirchtal hatte ein Rauchmelder ausgelöst. Grund war ein vergessenes Essen auf dem Herd.

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Da niemand auf Klopfen reagierte, öffneten die Feuerwehrleute die Tür gewaltsam und fanden einen Mann schlafend im Bett. Er wurde dem Rettungsdienst übergeben und untersucht, musste aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Die Wohnung wurde anschließend gelüftet.