Gleich zweimal hintereinander kracht es auf der A1 nahe der Raststätte Lichtendorf. Auch auf der A2 kommt es zu einem Lkw-Unfall.
Verkehrs-ChaosSchwere Unfälle mit Lkw auf A1 und A2 in NRW – Sperrung bei Kamen und Schwerte

Stau auf der A1 in Nordrhein-Westfalen. (Archivfoto)
Copyright: Ulrich Perrey/dpa
Wegen zweier Lastwagenunfälle kurz hintereinander auf demselben Autobahnabschnitt ist die A1 bei Schwerte derzeit in Fahrtrichtung Köln gesperrt. Die Polizei richtete zwischen der Raststätte Lichtendorf Nord und Schwerte eine Vollsperrung ein. Es sei mit erheblichen Verkehrseinschränkungen zu rechnen, teilte die Polizei am Morgen mit. Wie lange die Sperrung dauern werde, sei unklar.
Nach ersten Erkenntnissen sei bei dem ersten Unfall ein Lastwagen auf einen anderen aufgefahren. Beim zweiten Unfall seien drei Lastwagen und ein Autotransporter beteiligt gewesen. Zunächst ging die Polizei von drei leicht verletzten Personen aus.
Die Polizei rät dazu, den Bereich weiträumig zu umfahren. Sie weist zudem auf eine weitere Vollsperrung in der Nähe hin: Auf der A2 bei Bergkamen, etwas mehr als 20 Kilometer nördlich, war in der Nacht ein Schwertransporter umgekippt. Wegen der aufwendigen Bergung ist die Strecke dort in beide Richtungen voraussichtlich bis zum Abend gesperrt.
Auch auf der A2 bei Kamen schwerer Unfall mit Lkw
Wegen eines umgekippten Schwertransporters auf der A2 bei Kamen müssen sich Autofahrer auf eine stundenlange Sperrung in beide Fahrtrichtungen einstellen. Die Polizei geht aktuell von einer Vollsperrung der Strecke zwischen Kamen/Bergkamen und Lünen-Süd in beide Richtungen bis zum späten Abend aus, wie ein Sprecher sagte.
In der Nacht gegen 0.45 Uhr hatte der Fahrer eines Schwertransporters wegen eines geplatzten Reifens die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Transporter kippte um. Er hatte einen großen Kran geladen, der bei dem Unfall über die Mittelschutzplanke stürzte. Der Fahrer sowie sein 14-jähriger Sohn wurden bei dem Unfall leicht verletzt.
Warum die Sperrung so lange dauert
Die aufwendigen Bergungsarbeiten dauern an. Da bei dem Unfall auch Kraftstoff ausgelaufen war, musste zunächst die Fahrbahn gereinigt werden. So sollen Umweltschäden verhindert werden, erklärte ein Polizeisprecher. Auch Teile der Grünstreifen müssten dafür ausgebaggert werden.
Einer ersten Schätzung zufolge dauere es bis in die Mittagsstunden, um dann den Kran von der Fahrbahn zu bergen. Dafür sei ein Spezialunternehmen vor Ort. Die Aufräum- und Reparaturarbeiten könnten sich aber noch bis in den späten Abend hinein hinziehen. Die Polizei bat Verkehrsteilnehmer, die Unfallstelle großräumig zu umfahren. (dpa/jv)
