Der 1. FC Köln empfängt am Freitagabend den VfL Wolfsburg und Linton Maina wird erneut in der Startelf stehen.
1. FC KölnLinton Maina geht als gutes Beispiel voran

In Topform: Linton Maina (l.) hat in den beiden jüngsten Bundesliga-Partien des 1. FC Köln gescort.
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Es ist nicht sicher, ob Linton Maina und Jan Thielmann am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) im Bundesligaspiel des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg wie zuletzt beim 1:2 in Freiburg gemeinsam in der Anfangsformation der Geißböcke stehen werden. Trainer Lukas Kwasniok gab nur Maina eine Startelfgarantie. Sicher dürfte aber sein, dass sich die beiden Schienenspieler der Geißböcke ihr Profileben lang mit Freude an Spiele gegen den VfL Wolfsburg erinnern werden. Beide haben nämlich ihr erstes Bundesligator gegen den VfL erzielt.
Thielmann war zarte 18, als er im Dezember 2020 seine Premiere beim 2:2 gegen die Wölfe im Rheinenergiestadion feierte. Maina war schon im November 2018 dran, noch im Trikot von Hannover 96 und traf beim 2:1-Sieg im Niedersachsen-Duell zum 1:0. „Das bleibt im Gedächtnis. Es war an einem Freitagabend unter Flutlicht“, erinnerte sich der 26-Jährige in einem Interview mit den Clubmedien an den besonderen Moment.
Erstes Bundesligator gegen den VfL Wolfsburg
Womöglich ist der Treffer von damals ein gutes Omen für die Gegenwart und das Spiel des Tabellenzehnten gegen den Zwölften. Die jüngere Vergangenheit spricht schon mal dafür, denn Linton Maina zählt beim zu den Gewinnern der kurzen Winterpause und hat sich einen Stammplatz im Team von Lukas Kwasniok erarbeitet. Beim 1:3 gegen Bayern München erzielte der gebürtige Berliner sein erstes Saisontor und schob nach dem 2:1 gegen Mainz in Freiburg seine erste Vorlage hinterher, als er das Eigentor von Max Rosenfelder erzwang.
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„Es ist schön, dass er gerade so gut performt. Dass Linton Potenzial hat, wissen wir“, lobte Kwasniok den Angreifer am Mittwoch, als er ihm die Startelfgarantie für das Duell mit Wolfsburg aussprach. Dabei galt Maina vor Weihnachten noch als einer der möglichen Abgänge im Winter-Transferfenster. Bei seinen neun Einsätzen (zweimal Startelf) konnte er selten überzeugen und haderte mit sich selbst: „Letzte Saison war ich Stammspieler und Leistungsträger. Ich habe meinen Vertrag verlängert mit dem Plan, noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es anders kommt.“
Manchmal tut eine Winterpause auch ganz gut, um Abstand zu gewinnen und alles Revue passieren zu lassen.
Kwasniok ließ zu Saisonbeginn mit drei Stürmern spielen, und weil Marius Bülter, Jakub Kaminski sowie Jan Thielmann stark aufspielten und Said El Mala von der Bank mächtig Impulse und Scoring einbrachte, war wenig Platz für Maina: „Seine Situation zu Beginn der Saison war nicht ganz so einfach. Er hat sich dann über die Schienenposition nach und nach ins Blickfeld gearbeitet. Am Ende wird die Arbeit belohnt. Manchmal braucht es etwas länger. Es gibt bei jedem Spieler einfach verschiedene Phasen in einer Saison“, gab Lukas Kwasniok seine Sicht der Dinge preis.
Linton Maina steht damit neben Alessio Castro-Montez weit vorn, wenn es um die gute und richtige Entwicklung eines Spielers in Kwasnioks Aufgebot geht. Eine Entwicklung, die auch etwas mit dem Reifeprozess zu tun hat, den Maina nach seiner Karnevals-Eskapade im vergangenen Jahr durchlaufen hat: „Ich war in meiner Karriere noch nicht in einer solchen Phase. Ich habe es geschafft, gut damit umzugehen, geduldig und ruhig zu bleiben. Manchmal tut eine Winterpause auch ganz gut, um Abstand zu gewinnen und alles Revue passieren zu lassen.“
Lukas Kwasniok wird es gerne hören: „Hoffen wir, dass Linton diese gute Phase so lange wie möglich halten kann, weil er mit seinem Tempo und seiner Beweglichkeit jedem Gegner Probleme bereiten kann.“ Am besten auch dem VfL Wolfsburg am Freitagabend unter Flutlicht.
Voraussichtliche Aufstellungen:
1. FC Köln: Schwäbe; Castro-Montez, Sebulonsen, van den Berg, Lund; Maina, Krauß, Kaminski, El Mala; Bülter Ache. — VfL Wolfsburg: Grabara; Ficher, Vavro , Jenz, Gerhardt; Svanberg, Arnold, Eriksen, Majer, Wimmer; Pejcinovic. — SR.: Petersen (Stuttgart).
