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Einzelkritik 1. FC KölnAches Zaubertor reicht nicht zum Punktgewinn

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FC-Stürmer Marius Bülter beim Torschuss.

FC-Stürmer Marius Bülter beim Torschuss.

Der 1. FC Köln hat am Karnevalssamstag 1:3 beim VfB Stuttgart verloren. Die FC-Profis in der Einzelkritik:

Marvin Schwäbe: Startete mit einem schwachen Abschlag, den er selbst gegen Undav ausbügelte (2.). Blieb bei der einzigen VfB-Ecke in Hälfte eins zu passiv. Bei allen drei Gegentoren chancenlos. Note: 3,5

Sebastian Sebulonsen: Zurück auf rechts. Musste sich dort erst wieder einfinden und sah ein paar Mal nur die Hacken von Führich. Ein paarmal auch mit Ball zu leichtsinnig und dann an den beiden späten Gegentoren beteiligt. Note: 5

Joel Schmied: Der Schweizer feierte nach zweieinhalb Monaten sein Comeback. Der Kaltstart verlief auf rutschigem Untergrund erwartungsgemäß etwas wackelig. Er stabilisierte sich aber noch in der ersten Hälfte und damit auch die FC-Defensive. Note: 3

Eric Martel: Im Zentrum der Dreierkette auf der Suche nach persönlicher Stabilität. Kein Vorwurf beim 0:1, dass er nicht bei Demirovic war, denn der VfB-Torjäger stand nach Führichs langem Ball im Abseits und verschaffte sich so einen Vorteil. Note: 4,5

Cenk Özkacar: Wieder ein solider, souveräner Auftritt des linken Innenverteidigers. Spielte einfach, zeigte ein gutes Stellungsspiel und fing einige VfB-Pässe in die Tiefe ab. Aus taktischen Gründen nach 68 Minuten ausgewechselt. Note: 2,5

Kristoffer Lund: Große Mühe gegen Leweling, dem er auch körperlich unterlegen war. Der US-Boy konnte den Nationalspieler vor dem 0:1 nicht gefährden. Der Linksverteidiger offenbarte zudem Probleme im Passspiel, gab kämpferisch aber alles und stabilisierte sich. Rückte nach 68 Minuten in der Viererkette auf die Innenverteidiger-Position. Note: 4

Tom Krauß: Im Zentrum des Spiels um Ordnung bemüht. Es fehlte aber lange die Ballkontrolle, um sich zu sortieren. Hatte auf dem seifigen Untergrund zudem oft Probleme in die Zweikämpfe zu kommen. Die braucht er, um auf seine Betriebstemperatur zu kommen. Note: 3,5

Jan Thielmann: Wieder rechts vorne und dort in Hälfte eins mit den meisten gelungenen Ball-Aktionen im Kölner Spiel. Toller Chip auf Kaminski (44.) und beherzter Abschluss aus 16 Metern (38.). Beweist Woche für Woche, dass er sich in ein Spiel beißen kann. Note: 3

Jakub Kaminski: Kam diesmal von der linken Seite und war wie immer überall zu finden. Traf den Ball mit links nicht richtig (7.) und brachte den Ball nach Thielmanns Chip nicht an den Mitspieler (44.). Am Ende bleib eine Fleißnote. Note: 4

Marius Bülter: Sollte Körperlichkeit ins Kölner Spiel bringen, war aber kaum in den Zweikämpfen zu sehen oder gegen Chabot und Jeltsch chancenlos. Als die Stuttgarter ihm einmal den Ball am Fünfer auflegten, schoss er rechts vorbei (59.). Note: 4,5

Ragnar Ache: Hätte per Kopf das 1:0 machen können, wenn Mittelstädt ihn nicht aus der Balance geschubst hätte (7.). Rutschte in aussichtsreicher Position weg (47.) und hatte gegen Chabot und Jeltsch einen schweren Stand, bis er herrlich zum Ausgleich traf (79.). Note: 3