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Dritte LigaFortuna Köln sucht Verstärkungen - Ziel ist der Klassenerhalt

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Bitburger Pokalfinale Mittelrhein: SC Fortuna Koeln - Viktoria Koeln ** NUR FÜR REDAKTIONELLE ZWECKE ** EDITORIAL USE ONLY **Fussball Bitburger Pokalfinale Mittelrhein Samstag 23.05.2026 Ort: Sportpark Hoehenberg Koeln SC Fortuna Koeln - Viktoria Koeln Im Bild Matthias Mink (Trainer SC Fortuna Koeln) Deutschland Köln Copyright: StefanxRittershaus *** Bitburger Pokalfinale Mittelrhein SC Fortuna Koeln Viktoria Koeln FOR EDITORIAL PURPOSES ONLY p Soccer Bitburger Pokalfinale Mittelrhein Saturday 23 05 2026 Location Sportpark Hoehenberg Koeln SC Fortuna Koeln Viktoria Koeln In the picture Matthias Mink Coach SC Fortuna Koeln Germany Cologne Copyright StefanxRittershaus Copyright: StefanxRittershaus doc85z4s247e211lsci2joc ,EDITORIAL USE ONLY

Fortuna Kölns Trainer Matthias Mink fordert mehr Qualität in der Breite.

Der Südstadt-Klub will die 45 Punkte-Marke so früh wie möglich erreichen. Dafür sind ebenfalls Verstärkungen für die Fortuna geplant.

Einige Wochen ist der Aufstieg des SC Fortuna Köln in die Dritte Liga nun her. Nach den Feierlichkeiten hatten die Verantwortlichen und Spieler Urlaub und erholten sich. Währenddessen liefen und laufen die Vorbereitungen für die Dritte Liga – insbesondere die Kaderplanung. Denn gleich mehrere Spieler im Kader der Fortuna, die in der abgelaufenen Regionalliga-Saison noch unter die U-23-Regelung fielen, sind inzwischen zu alt für diese Kategorie, etwa Mittelfeldspieler Luca Majetic oder Außenbahnspieler Kevin Brechmann.

Viel Drittligaerfahrung im Kader

Sie fallen künftig nicht mehr unter die Vorgabe, wonach mindestens vier U-23-Spieler im Spieltagskader stehen müssen. Mink erläutert den Bedarf: „Wir haben in jedem Mannschaftsteil Bedarf, weil du logischerweise auch im Zuge einer Kaderberücksichtigung für das kommende Jahr in allen Mannschaftsteilen U-23-Spieler mit Stammspielerpotenzial brauchst. Das heißt Spieler, die entweder in der Startelf stehen können oder gegebenenfalls von der Bank weitere Impulse setzen können.“

Zudem verweist der 58-Jährige auf die Drittligaerfahrung, die bereits im Kader vorhanden ist. „Mit Hamadi Al Ghaddioui, Rafael Garcia, Timo Bornemann, Seymour Fünger, Tom Geerkens oder Adrian Stanilewicz haben wir Leute, die schon in der Dritten Liga oder in der Zweiten Bundesliga Erfahrungen gesammelt haben.“ Auch die Profis ohne Drittliga-Erfahrung brennen darauf: „Sie werden die Erfahrungen in der Dritten Liga positiv aufnehmen, mit einer gewissen Begeisterung, einer gewissen Euphorie in die Liga reingehen.“

Doch Mink weiß, dass der Kader zulegen muss, um in der Dritten Liga zu bestehen: „Der Kader muss qualitativ in der Breite noch besser werden. Wir müssen uns punktuell in der Spitze weiterentwickeln.“ Weitere Verpflichtungen schließt er nicht aus: „Es kann sein – das will ich gar nicht ausschließen –, dass es noch zu weiteren Verpflichtungen kommen wird. Aber das sind dann ausgewählte Geschichten, die sich im Zuge der Transferperiode entwickeln. Aber wir sagen jetzt nicht, wir suchen noch zwei, drei zweit- oder drittligaerfahrene Spieler. Wir warten, wie sich der Markt entwickelt und schauen, was wirklich zu uns passt – so wie wir es immer gemacht haben.“

Zudem bezeichnet Trainer Mink Offensivspieler Suheyel Najar als eine Art Neuzugang. Najar riss sich am zweiten Spieltag der vergangenen Saison das Kreuzband und fiel seitdem aus. „Da wollen wir die Erwartungshaltung nicht zu hoch ansetzen. Wir müssen schauen, wie er aus seiner Reha kommt und im Zuge dessen die ersten Trainingstage absolviert. Wir dürfen da nichts überstürzen.“

Alle Spieler haben einen Vertrag

Auf der Abgangsseite gibt Mink sich bedeckt, aber realistisch. Alle Spieler haben noch Vertrag – bis auf Kian Hekmat, der vom 1. FC Köln II ausgeliehen war. Wer in der zweiten Reihe stand, werde vielleicht selbst nicht zufrieden sein. „Es wird da immer eine leichte Fluktuation geben“, so Mink. 

Im Optimalfall soll der finale Kader dann das von Mink bereits formulierte Saisonziel schaffen: den Klassenerhalt. „Wir haben einen der kleinsten Etats der Liga“, sagt er: „Deswegen müssen wir erstmal schauen, dass wir Punkte sammeln und frühestmöglich auf eine Marke von 45 Punkten kommen, um die Klasse zu halten – das muss das klare Ziel von Beginn an sein. Der Klassenerhalt wäre extrem wichtig -  für den Verein, aber auch für die Kölner Südstadt.“

Die sportliche Einordnung der neuen Liga nimmt er klar vor: „Wir haben schon viele Spieler, die ihre Qualität in höheren Ligen bewiesen haben. Dennoch müssen wir schnell Anpassungsprozesse vollziehen, um die Qualität und diese gehobene Leistungsdichte, die in der Dritten Liga unweigerlich vorhanden ist, so auf den Platz zu kriegen, dass wir wettbewerbsfähig sind.“

Die Vorbereitung der Fortuna beginnt am 25. Juni mit einer Leistungsdiagnostik im Kraftbereich, zwei Tage später folgt ein Feldstufentest im Südstadion. Am 29. Juni startet das Platztraining. Am 4. Juli folgt der erste Test gegen TuS Koblenz, in der darauffolgenden Woche gastiert die Fortuna beim TSV Steinbach Haiger (11.7). Anschließend folgt ein Kurztrainingslager in Adenau vom 15. bis 18.7. – mit Testspielen gegen Eintracht Trier (15.7) und die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach (18.7). Danach steht noch ein weiteres Testspiel gegen Venlo in den Niederlanden auf dem Programm (25.7). Den Abschluss bildet die Saisoneröffnung (14 Uhr) im Südstadion gegen  Kickers Offenbach am 1. August.