Abo

Nach WM-AuftaktsiegDebatte um DFB-Star – steht ein Wechsel an?

2 min
Torjubel bei den DFB-Stars.

Die DFB-Elf durfte zum Auftakt der WM gleich sieben Tore bejubeln. Dennoch gibt es Diskussionen um eine Personalie.

Trotz des 7:1-Auftaktsiegs bei der WM gibt es Diskussionen im DFB-Team. Ein Star enttäuschte, ein Joker überzeugte.

Die deutsche Nationalelf hat mit einem klaren 7:1-Sieg gegen Curacao einen beeindruckenden Start in die Weltmeisterschaft hingelegt. Nach diesem torreichen Erfolg herrscht gute Stimmung im Team. Spieler wie der Doppel-Torschütze Kai Havertz, Jamal Musiala, Florian Wirtz und Felix Nmecha zeigten starke Leistungen, wohingegen Leroy Sané hinter den Erwartungen zurückblieb.

Der Angreifer von Galatasaray Istanbul ließ zwei hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt und fiel leistungstechnisch deutlich ab. Dieser Auftritt gibt seinen Kritikern neue Nahrung.

Nagelsmann muss Startaufstellung neu bewerten

Schon vor dem Turnier war die Nominierung von Sané unter Fans und Experten umstritten. Aufgrund einer durchwachsenen Saison in der Türkei plädierten manche dafür, ihn nicht mitzunehmen und stattdessen zum Beispiel Said El Mala aus Köln zu berufen. Bundestrainer Julian Nagelsmann vertraute Sané jedoch und stellte ihn im ersten Spiel der Gruppe E von Beginn an auf.

Im Vorfeld der zweiten Gruppenpartie gegen die Elfenbeinküste am Samstag (22.00 Uhr, live bei ZDF und Magenta TV) in Toronto steht Nagelsmann nun vor der nächsten Entscheidung. Deniz Undav, der nach seiner Einwechslung gegen Curacao überzeugte, wird anstelle von Sané als vielversprechender Anwärter für die Startformation gehandelt.

Eine Hereinnahme von Undav hätte eine taktische Neuausrichtung der Offensive zur Folge. Jamal Musiala könnte auf die rechte Seite rücken, während Undav entweder im offensiven Mittelfeld agiert oder für Kai Havertz im Sturmzentrum spielt. Zusätzliche Optionen für die Außenbahnen stellen Jamie Leweling aus Stuttgart und Maxi Beier aus Dortmund dar. Die Auswahl ist allerdings limitiert, da die Bayern-Spieler Serge Gnabry und Lennart Karl verletzungsbedingt fehlen.

Unabhängig von der Aufstellung ist ein Ausscheiden in der Vorrunde wie bei den letzten beiden WM-Turnieren nach dem klaren Auftaktsieg praktisch ausgeschlossen. Die personelle Wahl des Bundestrainers für das nächste Spiel könnte aber ein Signal für die strategische Marschroute im weiteren Turnierverlauf sein. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.