Die Bar, die für 40 Menschen zur Todesfalle wurde, war bei jungen Menschen besonders beliebt. Inzwischen besteht für viele Angehörige, die ihre Kinder nach der Party vermissten, traurige Gewissheit.
Brand auf Silvesterparty14-Jährige unter Opfern von Crans-Montana – weitere Tote identifiziert

Die Bar war besonders bei Teenagern beliebt. Inzwischen wurden dort viele Kerzen aufgestellt und Blumen niedergelegt.
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Schweizer Experten haben inzwischen 24 der 40 Todesopfer der Brandkatastrophe in einer Bar in Crans-Montana identifiziert. Darunter ist das bislang jüngstes Todesopfer, eine 14-jährige Schweizerin, wie die Polizei im Kanton Wallis berichtet.
Zahlreiche Opfer sind noch minderjährig, darunter neben Schweizern auch Italiener und ein italienisch-emiratischer Staatsangehöriger. Ebenso identifiziert wurden ein Rumäne (18), ein Türke (18) und ein Franzose (39).
Bislang keine deutschen Opfer gemeldet
Unter den 119 Verletzten sind mehr als 70 Schweizer sowie Franzosen, Italiener, Serben und einzelne Angehörige anderer Länder. Deutsche Opfer wurden bislang nicht gemeldet.
Das Inferno in der Silvesternacht in einer Bar des Schweizer Skiorts war nach bisherigen Ermittlungen durch eine funkensprühende Partyfontäne ausgelöst worden. Sie setzte den Erkenntnissen zufolge Schaumstoff an der Decke in Brand. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus.
Untersucht wird, ob die Brandschutzvorschriften eingehalten wurden. Gegen die beiden französischen Betreiber der Bar wird inzwischen unter anderem wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. (dpa)
