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Gladbacher StraßePlaner suchen nach Lösungen für Wipperfürths Nadelöhr

2 min
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Einmündung der Alten Kölner Straße auf die Gladbacher Straße. 

Wipperfürth – Autofahrer, die aus der Alten Kölner Straße auf die Gladbacher Straße abbiegen wollen, müssen mitunter Geduld mitbringen. Denn vor allen im Berufsverkehr knubbelt es sich. Und mit dem geplanten Gesundheitsquartier am Krankenhaus, das neben mehreren Arztpraxen auch viele neue Wohnungen vorsieht, wird der Verkehr weiter zunehmen. Ein neues Verkehrsgutachten macht Vorschläge, wie das Verkehrsproblem zu lösen ist, doch das sorgt bereits im Vorfeld für Unmut.

Der Investor des Großprojekts „Gesundheitsquartier“, die Wega Bau GmbH aus Wipperfürth, hatte deshalb ein Verkehrsgutachten bei einem Ingenieurbüro aus Brilon in Auftrag gegeben. Dazu wurde im Januar das Verkehrsaufkommen an den Knotenpunkten Alte-Kölner-Straße/ Gladbacher Straße und am Konrad-Martin-Weg erfasst.

Während das Gutachten für den Konrad-Martin-Weg auch künftig keine Probleme sieht, wird für den Einmündung der Alten Kölner Straße in die Gladbacher Straße eine Ampellösung vorgeschlagen. Ohne eine solche Ampel könne in Spitzenzeiten der Verkehr nur noch mangelhaft abfließen.

Mehr Verkehr durch Sperrung der Hochstraße

Welche Auswirkungen eine zusätzliche Ampel an dieser Stelle hat, muss laut Polizei noch geprüft werden. „Die Stadt Wipperfürth beabsichtigt, die Hochstraße für den Durchgangsverkehr zu sperren, das bedeutet eine zusätzliche Verkehrsbelastung für die Ringstraße“, erklärt Polizeisprecher Michael Tietze. Die Polizei spreche allerdings nur Empfehlungen aus und berate im Rahmen des Verfahrens.

Im Mai hatte Dirk Kremer, Beigeordneter der Stadt Wipperfürth, noch eine andere Lösung ins Spiel gebracht. „Eventuell muss der Kreuzungsbereich ganz anders gedacht werden, mit einem Kreisverkehr statt einer Ampel und einem Umbau des Dr.-Leo-Zorn-Platzes". 

Straße zum Krankenhaus wird viel genutzt

Geprüft werden soll außerdem, ob vom künftigen Gesundheitsquartier eine neue Querverbindung zur Gladbacher Straße gebaut werden kann. Ein ellipsenförmiger doppelspuriger Kreisverkehr, der auch die Einmündung der Ringstraße mit einbezieht, diese Idee habe man vor zwölf Jahren schon einmal gehabt, erinnert sich Architekt Joachim Guhra, der sein Büro am Konrad-Martin-Weg hat. Doch die Idee sei nicht weiter verfolgt worden.

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Ende Oktober wollten sich Stadtverwaltung, die Wega Bau und Straßen.NRW zu einem gemeinsamen Ortstermin treffen. „Dieser Termin ist leider auf Ende November verschoben worden“, bedauert Cengiz Büyükce von der Wega Bau. 40 Jahre lang sei versäumt worden, den Verkehrsknotenpunkt Gladbacher Straße/Alte Kölner Straße zu entschärfen, und jetzt wolle man das dem Investor aufhalsen, kritisiert er.