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ÜberblickFlutschäden kosten Lindlar fast 400.000 Euro

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Zur Brückensanierung wurde die Sülz in ein Rohr geleitet.

Lindlar – Von einer besonderen Herausforderung für die Gemeinde sprach Fachleiter Ralf Urspruch bei der Vorstellung der umfangreichen Brücken- und Straßensanierungen nach dem Hochwasserereignis vom 14. Juli. 15 Maßnahmen an Brückenbauwerken und Straße seien erforderlich gewesen. Der Kostenumfang habe 482.000 Euro betragen, sei aber noch nicht endgültig. Einen Zuschuss von 111.000 Euro habe die Gemeinde erhalten, doch 370.000 Euro stehen noch zu Buche . Die Gemeinde beantragt die Erstattung und hat eine Übersicht der Maßnahmen und Kosten erstellt.

Die Sanierungs- und Reparaturarbeiten gestalteten sich teilweise sehr aufwendig, das lag zum einen an den Wetterbedingungen, zum anderen auch daran, dass es nicht einfach war, die entsprechenden Unternehmen zu finden. Auch die Arbeiten selber waren teils sehr aufwendig. So mussten unter anderem auch Taucher eingesetzt werden, um Brückenfundamente zu sanieren. Die Sülz wurde an einer Brücke in Oberbrochhagen in ein Rohr geleitet, damit am Fundament des Brückenpfeilers gearbeitet werden konnte.

Die L 129 war lange gesperrt.

Doch nicht nur die Sanierung der Brücken war aufwendig und kostenintensiv, sondern auch bei einigen Wegen und Straßen, wo Böschungen abgerutscht waren, gestaltete sich die Reparatur aufwendig und zeitintensiv. Als Beispiel führte Urspruch auch die Gemeindestraße Oberbüschem an. Dort war die Böschung abgerutscht und hatte die Straße auf einer Länge von rund 20 Meter und bis in eine Tiefe von 3,50 Metern beschädigt. Der Campingplatz war nicht erreichbar. Die Wiederherstellung des Straßenuntergrundes und die Befestigung der Böschung erfolgte mit Betonsteinen, die ineinandergreifen, ähnlich wie bei Legosteinen. Ein Verfahren, das auch bei anderen abgerutschten Böschungen genutzt wurden. Mehr als 100.000 Euro kostete die Sanierung der Straße nach Oberbüschem.

Herausforderung für alle

Die Sanierungen seien eine Herausforderung für alle Beteiligten gewesen, so CDU-Fraktionsvorsitzender Hans Schmitz. Es sei beeindruckend, wie dort gearbeitet und was geleistet worden sei, bedankte er sich bei der Verwaltung. Dem Dank schlossen sich alle Fraktionen an. SPD-Fraktionschef Michael Scherer betonte, dass nun alle Anstrengungen unternommen werden müssten, den Klimaschutz weiter voran zu treiben.

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Einstimmig votierten der Ausschuss und der Gemeinderat dafür, den vorgelegten Wiederaufbauplan für die Beseitigung von Schäden an der kommunalen öffentlichen Infrastruktur der Gemeinde zu beschließen.