Lindlar – Nicht nur für große, auch für kleine Projekte gibt es Fördergeld aus dem EU-Leader-Programm. Davon profitierte jetzt die Gemeinde. Aus dem Fördertopf „1000 Dörfer“ flossen 6632 Euro für die Anschaffung von zwei Powerbänken – Sitzbänke mit integriertem Stromanschluss, um das Smartphone zu laden.

Ein geringer Lichteinfall genüge, um genügend Energie aufzubauen und in den Bänken zu speichern.
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„Eine tolle Sache für die Jugend“, sagt Bürgermeister Dr. Georg Ludwig. Die Sitzbänke haben integrierte Photovoltaikflächen, über die Energie für das Laden von mobilen Geräten gewonnen wird. Dank integrierter Router werden sie darüber hinaus zu einem WLAN-Hotspot. Ihren Standort fanden die Bänke an zwei Jugendtreffpunkten in der Kommune.
Eine Bank in Lindlar, eine weitere in Frielingsdorf
Am Donnerstag stellte Bürgermeister Dr. Ludwig zusammen mit Frank Herhaus, Vorsitzender des Trägervereins der Leader-Region, und Mischa Kolpacki vom Vorstand des Fördervereins für Kinder und Jugendliche in Lindlar eine der Solarbänke an der Skateranlage im Freizeitpark vor.
Ihr Pendant steht in Frielingsdorf am Sportplatz an der Scheeler Mühle. „Die Bänke werden bereits von den Jugendlichen rege genutzt“, erzählt Ludwig.
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Ein geringer Lichteinfall genüge, um genügend Energie aufzubauen und in den Bänken zu speichern, erläutert Mischa Kolpacki. Das mobile Endgerät wie das Smartphone kann per USB-Kabel im Stecker auf der Seite aufgeladen werden – oder es kann ganz einfach auf die induktiven Ladestationen am Rand der Bank gelegt werden. Der Bürgermeister probierte es am Morgen aus – das Aufladen klappte problemlos.
Kosten
10.203 Euro haben die beiden Bänke gekostet. Neben der Förderung von Leader kamen rund 3 500 Euro von Gemeinde und Förderverein für die Jugend. Die Idee zur Anschaffung hatte das Klimaschutzmanagement.
Die neue Bewerbungsrunde für die Leader-Förderung hat bereits begonnen. Mit Geld der EU und des Landes NRW werden innovative, kreative und sinnvolle Projekte unterstützt. „Voraussetzung ist, dass sie die regionale Attraktivität fördern – wie die Powerbänke“, erklärte Frank Herhaus. Die Förderquote beträgt stets 65 Prozent, 35 Prozent der Kosten muss der Antragsteller stemmen.



