Lindlar – Wo können Kinder und Jugendliche in Eichholz kicken? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Sozialausschuss für Familien, Senioren, Jugend und Integration. Der Hintergrund: Bis Frühjahr 2018 gab es einen Bolzplatz mitten im Ort. Doch der Eigentümer verkaufte das Grundstück als Bauland. Seitdem fehlt ein Platz. Die CDU beantragte jetzt, auf dem Grundstück Ecke Talstraße/Burger Straße einen neuen Bolzplatz anzulegen. „Vom Zuschnitt und der Lage sehe ich das eher skeptisch“, sagte Bürgermeister Dr. Georg Ludwig.
Offizielle Lösung oder privates Engagement
Hans-Dieter Ludwig (CDU) schlug vor, es würde doch reichen, wenn man ein Tor und einen Basketballkorb aufstellen würde. „Auch so etwas muss vorher genehmigt werden“, erklärte Stephan Windhausen, der Leiter des Sozialamtes. Denn auch ein Bolzplatz unterliege dem Baurecht. Aufgrund des Gefälles sei vermutlich ein Zaun nötig, auf einem offiziellen Bolzplatz müsse die Gemeinde Lindlar Kontrollen durchführen. „Wenn der Bürgerverein Eichholz dort privat ein Tor hinstellt, ist das eine andere Sache“, so Windhausen. Für einen „inoffiziellen“ Platz können es aber keinen Zuschuss der Gemeinde geben, sagte Lindlars Beigeordneter Michael Eyer.
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Letztendlich beschloss der Ausschuss, die Verwaltung zu beauftragen, die Genehmigung eines Bolzplatzes auf dem Grundstück Ecke Talstraße/Burger Straße zu prüfen, die Kosten für den Gemeindehaushalt 2021 zu ermitteln und gegebenenfalls nach Alternativen für den Standort zu suchen. Eckhard Puschatzki (CDU) regte an, auch die Jugend aus Eichholz mit einzubeziehen. (cor)



