Mögliche Probleme mit der Hochvolt-Batterie können zu Bränden führen. Ford stellt eine Lösung für das Problem in der Jahresmitte in Aussicht.
BatterieproblemeFord ruft Kuga Plug-in-Hybride in die Werkstatt

Ein Kuga Plug-in-Hybrid wird aufgeladen.
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Ford Kuga mit Plug-in-Hybrid müssen demnächst in die Werkstätten. Der Autobauer hat jetzt eine Rückrufaktion unter dem Service-Code 25SC4 gestartet. Auf seiner Internetseite informiert der Autobauer, dass es Probleme mit der Hochvoltbatterie geben kann. Die kann „einige Zellen aufweisen kann, die potenziell einen internen Kurzschluss entwickeln könnten“, heißt es dort.
In dem Fall würde im Kombiinstrument die Meldung „Sicher Anhalten“ mit einem Warnsymbol angezeigt. Es könne auch zu einem Verlust der Antriebsleistung kommen, was das Unfallrisiko erhöht. Die Kontrolle über Lenkung und Bremsen bleibe erhalten. Auch zu einer thermischen Entgasung der Batterie könne es kommen, was zu einem Brand führen könne, heißt es weiter. Im Falle einer Entgasung sei das Auto nicht mehr fahrbereit.
Lösung für das Problem soll es zur Jahresmitte geben
Ford stellt eine Lösung für das Problem in der Jahresmitte in Aussicht. Um Risiken zu mindern, sollten die Fahrer die Ladung der Hochvoltbatterie des Fahrzeugs auf 80 Prozent begrenzen und nur den standardmäßigen „Auto EV“-Modus verwenden. Modi für tiefen Schlamm und Schnee sollen laut Ford vermieden werden. Werde der Rat befolgt, seien die Fahrzeuge sicher zu fahren. Wenn es eine technische Lösung gibt, informiert Ford die Halter per Brief, damit sie einen Termin in einer Ford-Werkstatt vereinbaren können, was das Fahrzeug kostenlos repariert werde.
Es ist nicht der erste Rückruf für den Kuga mit Plug-in-Hybrid. Ähnliche Probleme hatte es bereits unter dem Service-Code 24S79 gegeben. Auch wenn Kunden die damals empfohlenen Maßnahmen ergriffen haben, sollten sie den aktuellen Anweisungen folgen, stellt Ford klar. Und im Jahr 2020 hatten Verunreinigungen in den Batteriezellen zu Bränden geführt. Damals waren die Batteriesätze bei 34.500 Plug-in-Kugas ausgetauscht worden. Dieser Rückruf hatte Ford nach damaligen Angaben über 600 Millionen Dollar gekostet.

