Abo

Ford-WerkeZuwachs für die Transit-Familie

2 min
In drei Varianten gibt es den neuen E-Transit von Ford.

In drei Varianten gibt es den neuen E-Transit von Ford. 

Ende des Jahres kommt der neuen Transit City mit E-Antrieb auf den Markt. Am Donnerstag hat der Automodelle die drei neuen Varianten vorgestellt. 

Mit kompakten Abmessungen eigne sich der Neue speziell für innerstädtische Zustell- und Service-Dienste, teilte Ford mit. Das Fahrzeug mit Frontantrieb gibt es mit zwei verschiedenen Radständen und Höhen sowie als Fahrgestell mit Einzelkabine. Die größere Version bietet eine Ladelänge von mehr als 3 Meter, eine zulässige Nutzlast von 1.275 Kilogramm und einen Stauraum von etwa 8 Kubikmeter. Wie die kleinere Variante kann der Wagen drei Euro-Paletten gleichzeitig transportieren.

Der E-Motor leistet 110 kW (150 PS), während die Lithium-Eisenphosphat-Batterie über eine nutzbare Kapazität von 56 kWh verfügt und eine Reichweite von bis zu 254 Kilometer ermöglicht. Seit 1965 gibt es den Ford Transit. „Heute geht es dabei um mehr, als möglichst große und schwere Güter zu transportieren. Längst spielen auch Faktoren wie Emissionen, Nutzungsbeschränkungen sowie Betriebs- und Einsatzkosten eine wichtige Rolle“, so Simon Robinson, Leitender Ingenieur des Fahrzeugs.

Ein Transporter für die Innenstädte

Der kürzere Kastenwagen eigne sich besonders für beengte Innenstadtbereiche. Er hat einen sechs Kubikmeter großen Laderaum und kann bis zu 1085 Kilogramm aufnehmen. Zum ersten Mal in diesem Segment gibt es den Transit City auch als Fahrgestell, das sich für Umbauten aller Art und für alle Branchen eignet. Mehr als 200 zertifizierte Aufbauhersteller stehen laut Ford dafür zur Verfügung, davon 39 allein in Deutschland. Schnellladen ist mit bis zu 87 Kilowatt kW (kW) möglich. Mit einer durchschnittlichen Leistung von 67 kW kann der Wagen in 33 Minuten von 10 - 80 Prozent aufgeladen werden. Mit 11 kW lädt der Wagen in viereinhalb Stunden von 10 auf 80 Prozent.

Niedrigere Energiekosten des E-Antriebs dämpfen laut Ford die Betriebskosten. Auch geht Ford davon aus, dass der Wartungsaufwand gegenüber einem vergleichbaren Transporter mit Dieselmotor um 40 Prozent sinkt. Die Service-Intervalle wurden auch auf zwei Jahre oder 40.000 Kilometer erweitert.