Die Idee entstand, als die Dubai-Schokolade in aller Munde war.
Vorstellung im SchokoladenmuseumHeino bringt eigene „Deutschlandschokolade“ heraus

Heino und Jörg Wagner präsentieren „Deutschlandschokolade“
Copyright: June Domke
Zartbitter, Kirsche und Karamell. Schwarz, Rot und Gold. Das ist die „Deutschlandschokolade“, die der Schlagersänger Heino in Zusammenarbeit mit der norddeutschen Schokoladenmanufaktur Wagner auf den Markt gebracht hat.
Begleitet von seinem Manager Helmut Werner und dem Geschäftsführer des Familienbetriebs, Jörg Wagner, stellte Heino am Freitagmorgen im Schokoladenmuseum seine eigene Schokolade vor. „Köln ist meine zweite Heimat“, so Heino, „Mein Vater war Kölner“. Deshalb sei es naheliegend gewesen, das Schokoladenmuseum für die Präsentation zu wählen, so Wagner.
Die Idee entstand bereits vor einem Jahr. „Wir haben damals die Aufruhr um die Dubai-Schokolade mitbekommen und uns gefragt, wieso es eigentlich keine Deutschlandschokolade gibt“, erzählt Manager Helmut Werner. „Dann haben wir entschieden, eine Schokolade in den Farben der Deutschlandflagge zu kreieren.“ Kurz darauf begann die Zusammenarbeit mit Wagner.
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Heino war früher Bäcker und Konditor
„Gegen Ende des letzten Jahres habe ich einen Anruf bekommen und wurde gefragt, ob unser Unternehmen mit Heino zusammenarbeiten möchte“, erzählt Jörg Wagner. „Im Dezember haben wir dann mit der Gestaltung begonnen.“ Bis die Schokolade verkaufsfertig war, habe es noch acht weitere Monate gedauert.
Das Projekt führt den Musiker zurück in seine Vergangenheit. Vor seiner Karriere als Schlagersänger war der 86-Jährige als Bäcker und Konditor aktiv. „Was mir keinen Spaß gemacht hat, war das frühe Aufstehen“, erinnert er sich. „Aber sonst habe ich eigentlich alles gerne gemacht, von Brötchen bis Torten.“
Produziert wird die Schokolade im Norden Deutschlands, in Brunsbüttel. Ab sofort kann man sie in Köln in Geschäften wie Galeria Kaufhof und Karstadt, sowie im Schokoladenmuseum kaufen.