Viel geschlafen hatte das Dreigestirn nicht - aber frisch wirkte es dennoch auf dem Neumarkt.
VolkssitzungJecke auf dem Neumarkt feiern das Dreigestirn

Mittendrin statt nur dabei: Jungfrau Aenne genießt den Einzug im Festzelt
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Die Besuch des Dreigestirns bei der Volkssitzung von Alt-Köllen auf dem Neumarkt gehört zu den ersten Auftritten, die die Tollitäten im vollen Ornat mit ihrer Equipe bestreiten. Gemeinsam mit Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn und Bürgermeisterin Teresa De Bellis-Olinger zogen die frisch proklamierten Prinz, Bauer und Jungfrau ins rot-weiße Zelt, wo sie von den Fähnchen schwenkenden Jecken lautstark bejubelt wurden.
„Wir haben heute Nacht nicht so lange geschlafen, aber jetzt nach der Volksproklamation hier können wir wirklich sagen, wir sind euer Kölner Dreigestirn. Besser hätten wir uns das nicht vorstellen können. Der Neumarkt kann wirklich feiern“, freut sich Prinz Niklas I., bevor er vom Festkomiteepräsident seine Proklamationsurkunde überreicht bekommt. Für ihn und seine Mitstreiter beginnt jetzt eine betriebsame Zeit mit mehreren hundert Auftritten in der gesamten Stadt. Seit 1983 gibt es die Volkssitzung von Alt-Köllen, auf der auch ein eigener Zeltorden verliehen wird.

Prinz Niklas I. feierte mit dem Volk.
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Nachdem schon die Mädchensitzung am Freitag mit 2000 Feiernden komplett ausverkauft war, gilt das ebenfalls für die beiden Zeltsitzungen am Samstag und Sonntag. Das dürfte auch an den zivilen Preisen liegen, die Karten am Wochenende gibt es unverändert für 39 Euro, der Orden kostet 13 Euro und eine Stange Kölsch (0,3 Liter) gibt es für 3,50 Euro. Moderiert wurde die Sitzung wieder von Swen Schmitz. Redner Marc Metzger übernahm am Samstagmittag die Eisbrecherfunktion beim mehrstündigen Programm auf dem Neumarkt: „Das ist erst mein zweiter Auftrittstag, so richtig bin ich noch nicht im Karneval angekommen, der noch sehr an Weihnachten erinnert. Aber irgendwie ist ja der Gottesdienst an Heiligabend auch schon die erste Prunksitzung der Session“, sagt Metzger.
