Silvester in KölnRatsbündnis will böllerfreie Zone innerhalb der Kölner Ringe

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Silvester am Dom und Altstadt

Silvester am Dom und in der Kölner Altstadt war eine laute Angelegenheit im vergangenen Jahr.

Grüne, CDU und Volt wollen erwirken, dass eine Verbotszone für Böller und Knaller im gesamten linksrheinischen Stadtgebiet innerhalb der Ringe gilt.

Über einen gemeinsamen Antrag im Ausschuss für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen (AVR) wollen Grüne, CDU und Volt die Verwaltung beauftragen, eine Böllerverbotszone im gesamten linksrheinischen Stadtgebiet innerhalb der Ringe einzurichten. Sie beträfe ausschließlich Böller und Silvesterknaller, Raketen blieben weiterhin erlaubt. Die erste und einzige Hürde für die Verbotszone soll bereits zur nächsten Sitzung des AVR am Montag, 13. März, genommen werden. Eine Beratungsfolge ist nicht vorgesehen.

Es habe in der Silvesternacht in vielen Städten, darunter auch in Köln, gewalttätige Angriffe gegen Polizei und Rettungskräfte gegeben, heißt es in der Begründung. Häufig unter Verwendung von Böllern, die gezielt geworfen worden seien. Darüber hinaus sorge das Abbrennen von Böllern und Silvesterknallern jedes Jahr für Probleme insbesondere in dicht besiedelten Gebieten: für Krankenhäuser, Anwohnende, Haustiere und die Umwelt.

Besserer Schutz vor Böllern

„Wir wollen friedliche Silvester-Feiern in Köln und eine Entlastung der Kliniken. Der letzte Jahreswechsel hat gezeigt, welche Gefahren von Knallkörpern ausgehen. Wir wollen Anwohner*innen, Polizei- und Rettungskräfte besser vor Böllern schützen“, erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat, Manfred Richter.

Auch die CDU ist von der Maßnahme überzeugt: „Unser Ziel ist es, dass alle Beteiligten sicher und friedlich Silvester feiern können. Daher halten wir, auch auf Anraten von Polizei und Ordnungsamt, eine Böllerverbotszone in der linksrheinischen Innenstadt innerhalb der Ringe für sinnvoll“, erklärte CDU-Fraktionsgeschäftsführer Niklas Kienitz.

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