Vor dem Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund ließ die Band die Katze aus dem Sack.
„Ein großer Traum“Querbeat kündigt erstes eigenes Konzert im Rheinenergie-Stadion an

Querbeat verkündete die Nachricht vorm FC-Heimspiel gegen Borussia Dortmund.
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Viel Spielraum bei der Interpretation einiger Andeutungen gab es in den vergangenen Tagen eigentlich nicht mehr. Vor gut einer Woche posteten die Musiker von Querbeat ein Video vom „eskalativen Besuchs-Moment“ bei den Freunden von Kasalla, aufgenommen beim Stadion-Konzert im Juni 2022. „Einfach mal genießen, ohne Hintergedanken“, schrieb die Band unter das Video in den sozialen Medien. Ein paar Tage später verirrten sich auf dem Querbeat-Instagram-Kanal ein paar KI-generierte Flamingos auf die Müngersdorfer Jahnwiesen. Und bereits bei den Auftritten in der Lachenden Kölnarena ließ die Band relativ klar verlauten, dass schon ganz bald etwas ganz Großes folgen werde.
Am Samstag war es dann endlich so weit. Vorm Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund ließ die elfköpfige Formation die Katze vor 50.000 Menschen endgültig aus dem Sack. Querbeat tritt am 12. Juni 2027 erstmals mit einem eigenen Konzert im Rheinenergie-Stadion auf. Es ist das größte Konzert der Bandgeschichte. „Randale und Hurra“ mit 42.000 Fans im Müngersdorfer Stadion. „Ein Statement, das man nicht erklären muss“, sagt die Band selbst.
Querbeat im Stadion: Der nächste logische Schritt
Eine Sensation ist die Nachricht unabhängig von den multiplen Andeutungen der vergangenen Wochen weniger. Vielmehr ist sie der nächste logische Schritt in der mittlerweile gut 25 Jahre andauernden Band-Geschichte. Gestartet als Schülerband am Kardinal-Frings-Gymnasium in Bonn-Beuel, haben Querbeat mittlerweile so gut wie alle Kölner Bühnen durchgespielt: unzählige Male die großen Säle in vielen intensiven Jahren im Kölner Karneval, viele Male im E-Werk, im Palladium, 2021 und 2024 in der Lanxess-Arena, dazu das eigene Festival in der Bonner Rheinaue. Was sollte da noch kommen? Eine Frage mit nur einer möglichen Antwort. „Mit dem Konzert im Stadion erfüllen wir uns einen großen Traum“, sagt Jojo Berger, Frontmann der elfköpfigen Band. „Es wird 2027 unser einziges Konzert in Köln sein und unser nächster großer Schritt.“
Bei diesem besonderen Konzert will die Band so einiges auffahren. Es soll die längste Querbeat-Show aller Zeiten werden, mit prominenten Gästen und „visuellen Überraschungen“. Und auch der gut 15 Monate lange Vorverkauf startet am 11. März mit einer besonderen Aktion. In der Südstadt (Merowinger Straße 32) eröffnet ab 12 Uhr ein Pop-Up-Store, in dem die Band persönlich anzutreffen ist. Schon am Samstag zeigte sich die Band fannah. Im Anschluss an die Verkündung im Stadion zogen die Musiker durch mehrere Kölner Kneipen und spielten dort einzelne Songs.
Querbeat-Frontmann Jojo Berger: „Ein ganz eigenes Ding“
Mit dem Stadion in Müngersdorf verbindet die Band viele Erlebnisse und Gefühle. „Ich kenne das Stadion auch als Fan – ich erinnere mich vor allem an Konzertbesuche bei Coldplay und Travis Scott“, sagt Jojo Berger. „Wenn man reinkommt und links und rechts die Ränge hochgehen, wie in einem Hexenkessel – das ist bei Stadionkonzerten einfach ein ganz eigenes Ding.“
Alle Informationen zum Stadion-Konzert gibt es hier.
