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KalkbergErmittlungen ausgeweitet – Mitarbeiter der Stadt beschuldigt

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Der Kalkberg in Köln.

Der Kalkberg in Köln.

Köln – Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft am Kalkberg weiten sich aus: Wie die Rundschau berichtete, untersuchen Ermittler zurzeit, ob durch Verwehungen auf der Altlastenhalde Gefahr für die Gesundheit der Anwohner besteht. Nun gibt der zuständige Staatsanwalt Renke Hoogendoorn bekannt: „Es gibt in diesem Zusammenhang zwei ehemalige Mitarbeiter der Stadt Köln im Status von Beschuldigten.“

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Zuständig bei der Stadt für die Sanierungsarbeiten auf der Halde der ehemaligen Chemiefabrik Kalk ist seit rund zwei Jahren das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau. Das Amt hat die Federführung bei der Sanierung von der Feuerwehr übernommen. Die zeichnete sich noch für den Berg verantwortlich, als es hauptsächlich um den Bau der Rettungshubschrauberstation auf der Kuppe ging. Mit der groß angelegten Sanierung übernahm die Stadt.

Bei den Arbeiten an der Halde, bei der auch schweres Gerät zum Einsatz kommt, ist es auch wegen der großen Trockenheit in den vergangenen Wochen immer wieder zu Erdverwehungen gekommen. Anwohner beschwerten sich über Staub, der sich in ihren Wohnungen absetzte. Schließlich haben mehrere Anwohner des Kalkbergs bei der Staatsanwaltschaft Köln Anzeige wegen Gefährdung ihrer Gesundheit erstattet.

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