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Lebenssituation in den VeedelnSozialraumkoordination führt Befragung in Buchforst und Mülheim-Süd durch

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Sozialraumkoordination führt Befragung in Buchforst und Mülheim-Süd durch.

Sozialraumkoordination führt Befragung in Buchforst und Mülheim-Süd durch.

Die Sozialraumkoordination Buchforst/Mülheim-Süd befragt vom 15. Juni bis 16. August Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Lebenssituation im Veedel.

Klare Zahlen, Daten und Fakten zu ermitteln, um daraus Handlungs- und Verbesserungsmöglichkeiten zu entwickeln – das möchte die Sozialraumkoordination Köln und führt deshalb Analysen in den 15 Sozialräumen durch. Nach dem Handbuch für Lebenswerte Veedel sollen diese fortan jeweils im Turnus von fünf Jahren gemacht werden. Nun ist der Sozialraum Buchforst/Mülheim Süd – also primär die Stegerwaldsiedlung – dran. Entsprechend befragt die Sozialraumkoordination in Kooperation mit der Stadt Köln über zwei Monate Bürgerinnen und Bürger online und vor Ort.

„Wir wollen wissen, wie die Lebenssituation der Menschen in den Veedeln ist“, erklärt Marius Henne von der Sozialraumkoordination Buchforst/Mülheim Süd. Es ginge primär darum, die Bedürfnisse im Sozialraum zu verstehen, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam strategische Ziele zu setzen. „Letztendlich ist das Ziel, die Teilhabechancen vor Ort zu erhöhen und die Lebenssituation in benachteiligten Stadtteilen zu verbessern“, sagt Henne. 

Köln: Bürgerinnen und Bürger können über Lebenssituation berichten

Vom 15. Juni bis zum 16. August können Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren aus Buchforst und Mülheim-Süd deshalb an einer Befragung teilnehmen, bei der es um Themen wie Zufriedenheit, Freizeit, Arbeit, Ehrenamt, Betreuungsangebote, Diskriminierung und Teilhabe in den Veedeln geht. Die Befragung ist online möglich unter stadt-koeln.de/umfrage-bfmh.

Die Einwohnerinnen und Einwohner werden darüber per Mail oder Brief informiert. Außerdem führt die Sozialraumkoordination Straßenbefragungen durch und Einrichtungen befragen ebenfalls bei sich vor Ort. „Es ist uns wichtig, wirklich alle Personen zu erreichen, um ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen“, sagt Henne, „und da wollen wir niemanden abhängen, sodass es auch analoge Möglichkeiten gibt.“

Nach dem Befragungszeitraum werden die Ergebnisse vom Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt ausgewertet und die Ergebnisse von der Sozialraumkoordination zusammengefasst. „Danach wollen wir unbedingt mit den Menschen ins Gespräch kommen und über die Ergebnisse reden“, sagt Marius Henne. Dafür wird es im Oktober zwei Konferenzen für Bürgerinnen und Bürger geben, bei denen die Ergebnisse vorgetragen und diskutiert werden. Für diese kann sich bereits unter stadt-koeln.de/anmeldung-bfmh angemeldet werden. Zudem wird es Sozialraumkonferenzen für Fachkräfte, Geschäftsführende und Vertreterinnen und Vertreter der Politik geben.