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Pilotversuch für 12 Monate Projekt der autofreien Deutzer Freiheit startet bald

Autofrei: Ab 11. Juni beginnt der Pilotversuch.

Autofrei: Ab 11. Juni beginnt der Pilotversuch.

Köln – Die Deutzer Freiheit wird ab dem 11. Juni autofrei. Dieses Datum nannte Verkehrsdezernent Ascan Egerer während der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt. Egerer war gekommen, um sich den Politikern vorzustellen. „Wir starten provisorisch und werden die Beschilderung sukzessiv verfeinern“, kündigte der Dezernent in der Sitzung an.

Verkehrsdezernent verweist auf Pilotversuch

Er verwies auf den Versuchscharakter des Projekts auf der Einkaufsmeile in Deutz: „Wir schauen mal. Ich denke, wir sollten in Zukunft öfter Versuche solcher Art unternehmen. Selbstverständlich können die auch mal scheitern. Das müssen wir dann eingestehen.“ Egerer ging auch auf die Verzögerungen ein, die das Projekt verwaltungsintern erfahren habe: „An dieser Stelle ist klar geworden, dass wir uns verbessern können.“

Eine Initiative von Deutzer Bürgern hatte sich jahrelang für die Autofreiheit stark gemacht. Der Versuch ist zunächst auf zwölf Monate angelegt. Dann werden Verwaltung und Politik analysieren, wie es weiter geht.

In der Dezember-Sitzung 2021 hatten die Bezirksvertreter auf Antrag der Grünen, der Klimafreunde und der Partei folgenden Beschluss gefasst, darin hieß es unter anderem: „Die Deutzer Freiheit wird zwischen Siegburger Straße und Luisenstraße sowie zwischen der Graf-Geßler-Straße und dem Gotenring autofrei.“

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Der die Deutzer Freiheit querende Autoverkehr aus den Nebenstraßen in Nord-Süd-Richtung bleibt auch in den zukünftig autofreien Abschnitten erlaubt. Zwischen der Neuhöfferstraße und der Graf-Geßler-Straße werden die Kurzzeitparkplätze abgeschafft.

Richtung der Einbahnstraßen wird gedreht

Dort werden bedarfsabhängig Ladezonen und Fahrradparkplätze eingerichtet. Dieser Abschnitt kann nicht ohne größere Umbauten autofrei gestaltet werden und wird vorerst nicht autofrei. Die Deutzer Freiheit wird in den autofreien Bereichen zur Fußgängerzone mit dem Schild „Radfahrer frei“ umgewidmet. Wenn nötig, dürfen Lieferwagen zeitlich begrenzt dort fahren.

Die Richtung der Einbahnstraße wird in der Kasemattenstraße zwischen dem Von-Sandt-Platz und der Justinianstraße gedreht, so dass der Verkehr aus der Graf-Geßler-Straße direkt auf die Justinianstraße abfließen kann.