Ab 2026 USA werden weitreichende Waffen in Deutschland stationieren

Lesezeit 1 Minute
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gibt am Rande des Nato-Gipfels ein Pressestatement.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gibt am Rande des Nato-Gipfels ein Pressestatement. (Archivbild)

In Deutschland sollen von 2026 an zeitweise Marschflugkörper vom Typ Tomahawk und andere weitreichende Waffen stationiert werden.

Zur Abschreckung gegen Russland wollen die USA ab 2026 wieder Langstreckenwaffen in Deutschland stationieren. Die Verlegung sei zunächst „zeitweilig“ geplant und solle später „dauerhaft“ werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der USA und Deutschlands, die am Mittwoch am Rande des Nato-Gipfels in Washington veröffentlicht wurde. Darunter sollen künftig auch Tomahawk-Raketen sowie Hyperschallwaffen sein, die noch entwickelt werden.

USA will ab 2026 Waffen in Deutschland stationieren

Diese konventionellen Waffen hätten eine „deutlich größere Reichweite als die derzeitigen landgestützten Systeme in Europa“, hieß es in der gemeinsamen Erklärung weiter. Mit Tomahawks können Ziele in deutlich mehr als 2000 Kilometer Reichweite getroffen werden.

Mit dieser Ankündigung wollen die USA den Angaben zufolge ihr Engagement für die Nato und die Abschreckung in Europa verdeutlichen. Die Vereinigten Staaten hatten solche Waffen mit großer Reichweite zuletzt in den 90er Jahren in Deutschland stationiert. (afp)

Nachtmodus
Rundschau abonnieren