Ein Jugendlicher ist bei einem Zimmerbrand in Bornheim auf der Königstraße am Pfingstmontagabend verletzt worden.
Küche von Gaststätte in BrandJugendlicher bei Feuer in Bornheim verletzt

Die Königstraße in Bornheim war während des Einsatzes voll gesperrt.
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Der Jugendliche hatte selbst noch die Feuerwehr und Rettungskräfte angerufen, die sich wenig später um ihn kümmerten und ihn nach der Untersuchung im Rettungswagen ins Krankenhaus brachten.
Gegen 21 Uhr war der Jugendliche nach Hause gekommen, als er beim Betreten der Wohnung im ersten Obergeschoss das Feuer bemerkte. Weitere Personen hielten sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung auf. Der Jugendliche rannte sofort nach draußen und alarmierte die Feuerwehr. Schon auf der Anfahrt konnten die Feuerwehrleute den Rauch sehen, der aus den Fenstern der Wohnung drang. Eine Bestätigung erhielten die Feuerwehrleute auch aus der Luft – von der Besatzung eines Hubschraubers der Bundespolizei, der zur selben Zeit über Bornheim flog.
Mehr als 50 freiwillige Feuerwehrleute aus Roisdorf, Bornheim, Dersdorf und Brenig im Einsatz
Im rückwärtigen Bereich des Hauses schlugen zu diesem Zeitpunkt bereits hohe Flammen aus dem Fenster. Die Küche der Wohnung über der Gaststätte „Zum letzten Groschen“ stand im Vollbrand. Unter der Einsatzleitung vom Helmut Ost waren mehr als 50 freiwillige Feuerwehrleute der Einheiten aus Roisdorf, Bornheim, Dersdorf und Brenig am Einsatzort.
Die Einheit Merten rückte nach, um weitere Atemschutzgeräte, Schläuche aber auch Ersatzkleidungen für die Feuerwehrleute zu bringen. „Jeweils immer zwei Trupps in schwerem Atemschuss drangen ins Gebäude zum Innenangriff“, schilderte der Sprecher der Bornheimer Feuerwehr Simon Lanzerath.
Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen
Zeitgleich brachten die Kollegen die Drehleiter in Position. Weitere Feuerwehrleute untersuchten in schwerem Atemschutz das Dach von innen, denn zunächst konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Flammen auch dorthin übergesprungen sein könnten. „Doch das konnten wir abwenden und verhindern“, gab Lanzerath nach den Kontrollen mit der Wärmebildkamera Entwarnung. Schnell bekamen die Feuerwehrleute den Brand in der Küche unter Kontrolle und gelöscht. Die Wohnung ist allerdings zuerst nicht mehr bewohnbar.
Die weiteren Hausbewohner, die zwischenzeitlich zurück gekommen waren, mussten sich ebenfalls eine vorübergehende Herberge organisieren. Die Polizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache auf. Für die Dauer des Einsatzes musste die Königstraße am Ortseingang aus Fahrtrichtung Hellenkreuz kommend, komplett gesperrt werden. Weiträumig hielt die Polizei zudem die vielen Schaulustigen auf Abstand. (mkl)