Bei den grenzüberschreitendn Schwerpunktkontrollen in der Eifel deckt die Polizei zahlreiche Verstöße auf – unter anderem bei der Ladungssicherung.
Viele VerstößePolizei kontrolliert 115 Fahrzeuge und 139 Personen auf der B51 rund um Dahlem

Im Gewerbegebiet in Schmidtheim hat die Polizei zahlreiche Lkw unter die Lupe genommen.
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Bei dem großangelegten Kontrolleinsatz der Polizei sind am Montag im Kreis Euskirchen zahlreiche Fahrzeuge und Personen überprüft worden. Am Dienstag hat die Polizei Bilanz gezogen. Insgesamt wurden rund um die B51 bei Dahlem 115 Fahrzeuge und 139 Personen kontrolliert. Dabei wurden 41 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt. In mehreren Fällen leitete die Polizei Verfahren ein, stellte Fahrzeuge sicher und untersagte Weiterfahrten.
Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem gewerblichen Güterverkehr. Bei der Kontrolle eines 40-Tonnen-Lkw stellten die Beamten am Kontrollpunkt im Gewerbegebiet in Schmidtheim erhebliche Mängel bei der Ladungssicherung fest. Dem 30-jährigen Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt, bis der verkehrssichere Zustand für die transportierten Reifen hergestellt war. Gegen den Mann wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Schrotthändler fällt bei Kontrolle negativ auf
Auch bei einem weiteren Lkw, einem 7,5-Tonner, stellten die Polizisten erhebliche Verstöße fest. Die geladenen Kabelrollen waren nahezu ungesichert. Der 45-jährige Fahrer musste laut Polizei ein Bußgeld zahlen. Da eine Nachsicherung vor Ort nicht möglich war, wurde das Fahrzeug mit einer Radkralle stillgelegt. Die Weiterfahrt war damit bis zur ordnungsgemäßen Sicherung untersagt.
Auch ein Schrotthändler fiel den deutschen und belgischen Beamten auf, die diese Kontrollen gemeinsam durchführten. Das Fahrzeug war nicht ordnungsgemäß zugelassen und wies weitere Mängel auf. Laut Polizei wurde die Zulassung für das Fahrzeug telefonisch in Ungarn beantragt. Die Polizei stellte das Fahrzeug sicher und leitete gegen den Fahrer entsprechende Verfahren ein. Zusätzlich wurde eine Sicherheitsleistung erhoben.
Hinweise auf Konsum von Betäubungsmitteln
Auch im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung waren die Polizisten am Montag aktiv. Bei einem 30-Jährigen ergaben sich Hinweise auf den Konsum von Betäubungsmitteln. Eine Blutprobe wurde entnommen, zudem stellten die Einsatzkräfte Betäubungsmittel sicher. Gegen den Mann wurden entsprechende Verfahren eingeleitet und eine Sicherheitsleistung erhoben.
Darüber hinaus kontrollierte die Polizei zwei rumänische Staatsangehörige in einem Fahrzeug, dessen Eigentumsverhältnisse nicht eindeutig geklärt werden konnten. Aufgrund polizeilicher Erkenntnisse und der ungeklärten Besitzverhältnisse wurde das Fahrzeug sichergestellt.
Der Einsatz war Teil eines großangelegten, grenzüberschreitenden Kontrolltages in der Euregio Maas-Rhein. Beteiligt waren neben den Polizeibehörden aus NRW auch Einsatzkräfte aus Rheinland-Pfalz, Belgien und den Niederlanden sowie Bundespolizei und Zoll.
