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Mehr Sicherheit und KomfortVeränderungen für zwei Radstrecken in der Eifel in Sicht

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Die Schwerpunkte des ADFC liegen dabei vor allem auf Sicherheit und Komfort für die Radfahrer, erklärte der Initiator der Veranstaltung, William Pratt.

Eifel – Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub will die Situation der Radfahrer in der Eifel verbessern. Deshalb lud der Club die rund 50 Mitglieder, die in der Eifelregion leben, zu einer Ideen-Rallye ein. Die Schwerpunkte des ADFC liegen dabei vor allem auf Sicherheit und Komfort für die Radfahrer, erklärte der Initiator der Veranstaltung, William Pratt.

Im Austausch haben die Teilnehmer zwei Projekte ausgemacht, denen sie sich nun mit Feuereifer widmen wollen. Eines davon betrifft den Kreis Euskirchen: Der ADFC forderte eine sichere Querung für Radfahrer und Wanderer nahe der Kreuzung von B51 und L204.

Lückenlose Fahrt über die große Eifel-Wasserscheide möglich

Diese Kreuzung unterteilt laut Pratt den Himmelsradweg in Ost und Weststrecke. Die östliche Strecke führt vom Rhein bis Schmidtheim, die westliche von Schmidtheim bis nach Spa in Belgien. Könne man die Kreuzung gefahrlos überqueren, wäre eine lückenlose Fahrt über die große Eifel-Wasserscheide möglich. „Wegen dem starken Verkehr mit vielen Lastwagen auf der B51 kann das nur per Brücke oder Unterführung garantiert werden“, fasst Pratt zusammen.

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Eine gute Stelle will der ADFC auch schon gefunden haben: etwa 100 Meter nördlich der Kreuzung gäbe es einen Feldweg, der auf die recht hohe Böschung der Trasse der B51 trifft. Dort böte sich ein Unterführung an, so der Konsens im Protokoll der Diskussion.

Kreis Euskirchen wird am Rande gestriffen

Das zweite Projekt betrifft eine Strecke, die den Kreis Euskirchen am Rande streift: Die Eifel-Ardennen-Bahntrassenroute, die vom Bahnhof Jünkerath bis nach TroisPonts in Belgien führt und dabei auch über Losheim verläuft. Diese Strecke führe auf einer Strecke von 1200 Metern durch das Gewerbegebiet von Jünkerath, statt durchgehend auf der Trasse zu verlaufen, beschreibt Pratt das Problem des ADFC. „Die Aufhebung dieser unsäglichen Umleitung hätte Vorbildcharakter, weil dann Rad- und Fußwanderer entlang einer Strecke von 66 Kilometern zu fast 100 Prozent ohne Berührung mit dem motorisierten Verkehr in einer landschaftlichen Idylle bewegen können“, protokolliert Pratt.

Die Fahrrad-Lobbyisten wollen nun Mitstreiter für die Umsetzung dieser Vorschläge suchen und beispielsweise beim Aktionstag „Grenzenlos Kyllradweg“ für ihre Ideen werben.