Eine Ehepaar aus dem Rhein-Kreis-Neuss verunglückte an der B258 schwer. Weitere Unfälle ereigneten sich in Bad Münstereifel, Hellenthal und Heimbach.
Viele Unfälle67-Jährige stirbt bei Blankenheim – Sieben Motorradfahrer teils schwer verletzt

Das Auto des Ehepaars wurde zerstört.
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Zu zahlreichen Unfällen rückten die Rettungskräfte und Polizisten am Pfingstwochenende aus. Der wohl folgenschwerste ereignete sich am Montag gegen 12.30 Uhr auf der B258 bei Blankenheim. Infolge eines Alleinunfalls starb eine 67-jährige Frau aus dem Rhein-Kreis-Neuss.
Sie war als Beifahrerin mit ihrem 65-jährigen Ehemann vom Kreisverkehr am Gewerbegebiet in Richtung Blankenheim unterwegs. Wie Polizeisprecher Franz Küpper berichtet, verlor der Mann aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über den weißen Suzuki. Der Wagen prallte zunächst gegen einen Baum am Straßenrand, dann gegen einen weiteren Baum.
Ursache des Unfalls bei Blankenheim ist noch unklar
Mit rund 55 Einsatzkräften rückten die Feuerwehrleute aus Blankenheim, Blankenheimerdorf, Mülheim, Ripsdorf und Hüngersdorf unter der Leitung von Volker Mies zur Unfallstelle aus. Sie befreiten die Eheleute aus dem Fahrzeugwrack. Die Frau wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus nach Mechernich gebracht, wo sie nach Angaben Küppers wenig später starb. Der Ehemann wurde mit schweren Verletzungen im Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Bonn geflogen. Der genaue Ablauf und die Ursache des Unfalls sind noch unklar. Zur Rekonstruktion wurde ein Verkehrsunfall-Team aus dem Oberbergischen Kreis eingesetzt. Während der Arbeiten an der Unfallstelle war der Bereich für mehrere Stunden gesperrt.
Mit dem Rettungshubschrauber wurde auch eine 60-jährige Motorradfahrerin in eine Uniklinik geflogen. Laut Polizei war die Euskirchenerin am Sonntag gegen 16.15 Uhr auf der L234 zwischen Scheuerheck und Bad Münstereifel nach rechts von der Straße abgekommen und hatte sich überschlagen.
Drei schwer verletzte Motorradfahrer im Bereich der Stadt Heimbach
Leichtere Verletzungen zogen sich zwei Motorradfahrer nahezu zeitgleich, nur wenige Hundert Meter voneinander entfernt, am bei Motorradfahrern beliebten Hollerather Berg (B265) zu. Ein 38-jähriger Fahrer aus dem Kreis Heinsberg und ein 24-Jähriger aus dem Kommunalverband Region Hannover kamen auf der Serpentinenstrecke zu Fall.
Drei schwer verletzte Motorradfahrer verzeichnete die Polizei am Freitag im Bereich der Stadt Heimbach. Nach Angaben der Polizei im Kreis Düren war ein 53-jähriger Mann aus Mönchengladbach auf der L218 von Schmidt in Richtung Heimbach unterwegs, als aus bislang unbekannter Ursache seine Räder blockierten und er stürzte.
Eine 39-jährige Frau aus Heerlen war mit dem Motorrad auf der L15 in Richtung Hasenfeld unterwegs, als sie in einer scharfen Rechtskurve die Kontrolle über ihre Maschine verlor. Sie geriet in den Gegenverkehr und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Während der Autofahrer den Unfall unverletzt überstand, erlitt die Bikerin schwere Verletzungen. Während der Unfallaufnahme war die Straße für rund zweieinhalb Stunden gesperrt.
Mit schweren Verletzungen wurde auch ein 60 -jähriger Biker aus Alsdorf ins Krankenhaus gebracht. Laut Polizei war er auf der L249 zwischen Heimbach und Hausen in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Leitplanke geprallt.
