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Nächste Hitzewelle kommtIm Kreis Euskirchen wird die Prävention verstärkt

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Das Bild zeigt zwei Senioren, die im Sonnenschein spazierengehen. Sie haben sich vor der Hitze geschützt.

Mit einem Regenschirm kann man sich auch vor Sonne schützen. Und der Hut hilft immer. 

Der Kreis Euskirchen rüstet sich weiter für den Klimawandel. Das Gesundheitsamt bietet Informationen rund um Hitzeprävention an.

Aktuell macht der Hochsommer eine Pause – doch schon für die kommende Woche werden wieder Temperaturen von mehr als 30 Grad erwartet. Und die Hitzewelle Ende Juni hat einmal mehr gezeigt, welche gesundheitlichen Risiken langanhaltend hohe Temperaturen mit sich bringen. Um die Bevölkerung besser auf Hitzeperioden vorzubereiten und gesundheitliche Folgen möglichst zu vermeiden, baut das Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen sein Informationsangebot zum gesundheitlichen Hitzeschutz aus.

Bereits seit dem vergangenen Jahr bietet die Fachstelle Umweltmedizin Informationsveranstaltungen für interessierte Einrichtungen im Kreisgebiet an. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Menschen, die besonders empfindlich auf hohe Temperaturen reagieren.

Angebote zur Hitzeprävention werden gut angenommen

Wie das Angebot angenommen wird, zeigte sich jetzt im Geriatriezentrum Zülpich. Dort informierte die Fachstelle zum zweiten Mal Patienten in einer gut besuchten einstündigen Veranstaltung über die gesundheitlichen Gefahren von Hitze. Neben den Risiken standen vor allem praktische Tipps im Mittelpunkt, wie sich Belastungen während einer Hitzewelle vermeiden lassen.

Künftig sollen solche Veranstaltungen verstärkt im gesamten Kreis angeboten werden. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Gesundheitsamt dabei auf Senioren- und Pflegeeinrichtungen, da ältere und gesundheitlich vorbelastete Menschen bei großer Hitze einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind.

Neben Vorträgen für Bewohner, Patienten oder Mitglieder bietet die Fachstelle Umweltmedizin auch Schulungen für Mitarbeitende von Einrichtungen an. Ziel ist es, diese in die Lage zu versetzen, Informationen zum gesundheitlichen Hitzeschutz langfristig eigenständig weiterzugeben.

Dafür stellt das Gesundheitsamt neben fachlichen Informationen auch Präsentationen und Infomaterial zur Verfügung. Das Angebot richtet sich ausdrücklich nicht nur an Einrichtungen der Seniorenhilfe. Auch Schulen, Kitas, Vereine, Unternehmen und weitere Organisationen können Informations- oder Schulungsveranstaltungen zum gesundheitlichen Hitzeschutz anfragen.

Interessierte können sich an die Fachstelle Umweltmedizin des Gesundheitsamtes des Kreises Euskirchen wenden. Ansprechpartnerin ist Katja Ziemann (E-Mail: katja.ziemann@kreis-euskirchen.de, Telefon: 02251/15-1573).