Die Bahn setzt die Elektrifizierungsarbeiten auf der Eifelstrecke fort. An den Wochenenden wird Euskirchen zur Endstation in Richtung Eifel.
EifelstreckeBis April keine Züge zwischen Kall und Jünkerath

Bis Ende März werden die Regionalzüge zwischen Kall und Jünkerath durch Busse des Schienenersatzverkehrs abgelöst.
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Über die Feiertage ruhten die Bauarbeiten, jetzt geht es wieder los: Seit Beginn der Woche haben die Auftragnehmer der Deutschen Bahn die Arbeiten zur Elektrifizierung der Eifelstrecke auf dem Abschnitt zwischen Kall und Jünkerath wieder aufgenommen. Fahrgäste müssen sich daher ab sofort wieder auf „baustellenbedingte Einschränkungen“, wie es die Bahn formuliert, einstellen.
Erst Ende März sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden. Unter anderem müssen noch etliche Oberleitungsmasten, die derzeit auf dem ehemaligen Sägewerksgelände am Kaller Bahnhof lagern, auf den Beton-Fundamenten entlang der Strecke montiert werden. Bis dahin fahren zwischen Jünkerath und Kall keine Züge mehr. Den Angaben der Bahn zufolge stehen in diesem Zeitraum Ersatzbusse bereit.
An den Januar-Wochenenden enden Züge bereits in Euskirchen
Bei der Baustelle handelt es sich allerdings um die einzige „große“ Sperrung auf der Eifelstrecke im Jahr 2026: Die Bahn hat weitere Arbeiten zur Elektrifizierung auf die Jahre 2027 und 2028 verschoben – wohl auch, weil für einige Baulose trotz mehrfacher europaweiter Ausschreibungen noch keine Auftragnehmer gefunden werden konnten.

Dutzende Stahlmasten für die Oberleitungen lagern derzeit auf dem alten Sägewerksgelände bei Kall und warten auf ihre Montage.
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Gearbeitet wird in den kommenden Wochen aber auch auf dem Abschnitt zwischen Kall und Euskirchen: An den Wochenenden im Januar enden die Züge in Richtung Eifel bereits in Euskirchen. In der ersten Februar-Hälfte ist die Strecke zusätzlich an den Wochenenden zwischen Erftstadt und Köln gesperrt.
Ab Ende März 2026 soll es dann wieder einen durchgehenden Zugverkehr von Köln nach Trier geben. Nach den derzeitigen Planungen sollen die Regionalzüge dann rund ein Jahr lang die komplette, 163 Kilometer lange Strecke befahren. Jedenfalls an den Werktagen: Die Elektrifizierungsarbeiten sollen in den Nächten und an den Wochenenden ausgeführt werden.
Einen Überblick, wann welche Züge der Linien RE22, RB22 und RB24 auf der Eifelstrecke ausfallen, verschafft man sich am besten vor Fahrtantritt auf der entsprechenden Internetseite der Bahn.

