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Rauch durch Brand im VennKeine akute Gefahr für Menschen im Kreis Euskirchen

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Durch den Brand im Hohen Venn liegt über dem Schleidener Schloss eine Rauchwolke.

Qualm war am Montagmittag über dem Schleidener Schloss zu sehen.

Auch wenn der Brandgeruch deutlich wahrnehmbar ist, besteht bei der Luftqualität laut Kreisverwaltung Euskirchen derzeit keine Gefahr.

Auch am Montag kam es in einigen Kommunen im Kreis Euskirchen wieder zu teilweise deutlich wahrnehmbarem Brandgeruch durch das Feuer im Hohen Venn. Das Euskirchener Gesundheitsamt geht allerdings nicht von einer Gefahr für die Gesundheit aus.

„Laut dem Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Klima sind derzeit nur geringgradige Erhöhungen bei Luftschadstoffen an den Luftmessstationen gemessen worden, die zwischen dem Brandherd im Hohen Venn und dem Kreis Euskirchen liegen (zum Beispiel die Messstation in Simmerath)“, teilte Kreis-Pressesprecher Wolfgang Andres auf Anfrage mit. Im Kreis Euskirchen gibt es allerdings keine Messstellen.

In unmittelbarer Nähe zum Brand kann Kohlenstoffmonoxid-Wert erhöht sein

Die Messwerte liegen demnach in Simmerath aktuell „deutlich unterhalb jeglicher Alarmschwellen“, so Andres weiter. Eine Erhöhung von Kohlenstoffmonoxid aufgrund unvollständiger Verbrennungsprozesse in der Torflandschaft des Hohen Venns seien lediglich in unmittelbarer Brandherdnähe (in einer Entfernung von rund 100 bis 200 Metern) zu erwarten. „Vom LANUK werden derzeit keinerlei außerplanmäßige Luftqualitätsmessungen initiiert“, teilte Andres weiter mit.

Die Qualmwolke war Montagmittag unter anderem in Schleiden deutlich zu sehen. Über Teilen der Stadt lag eine graue Dunstwolke. „Wir leiden fast durchgehend unter dem Brandgeruch. Immer wieder regnen auch Aschereste nieder“, erklärte Bürgermeister Ingo Pfennings. Er riet dazu, Fenster und Türen geschlossen zu halten und bei längeren Aufenthalten im Freien vorsorglich eine Maske zu tragen.

Aktuelle Daten zur Luftqualität sind im Internet abrufbar auf der Seite des Umweltlandesamtes.


Update zum Brand im Hürtgenwald

Die Lage beim Waldbrand im Hürtgenwald hat sich am Montag weiter entspannt. „Die Lage ist weiter unter Kontrolle. Offene Flammen gibt es derzeit keine“, teilte die Dürener Kreisverwaltung mit.

Unterstützt werden die Einsatzkräfte vor Ort dabei weiterhin auch von Helfern aus dem Kreis Euskirchen: Der DRK-Kreisverband war am Montag mit den 33 Mitgliedern der Einsatzeinheit Katastrophenschutz vor Ort und wurde laut Auskunft von Kreis-Pressesprecher Wolfgang Andres bei verschiedenen Betreuungsaufgaben eingesetzt.

Die Fachgruppe „N“ (Notfallversorgung und Notfallinstandsetzung) des THW-Ortsverbands Euskirchen und die Fachgruppe „WP“ (Wasserschaden und Pumpen) des Ortsverbands Schleiden sind ebenfalls im Hürtgenwald aktiv. „Das Einsatzende beider Fachgruppen ist derzeit noch offen“, so Andres weiter.