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Neues GerätehausBergneustädter Feuerwehr feiert Einweihung

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OB Feuerwehrhaus

Viele Gäste aus Politik, Verwaltung und die benachbarten Feuerwehren kamen zur Einweihung des Umbaus.  

Bergneustadt – Die Feuerwehr Bergneustadt hat allen Grund zum Feiern. Am Wochenende wurde das neue Feuerwehrgerätehaus der Einheit Kleinwiedenest eingeweiht. Bereits vor zwei Jahren wurde mit dem Anbau begonnen, doch aufgrund von Lieferengpässen sowie Material- und Personalmangel wurden der Fertigstellung Steine in den Weg gelegt.

Doch nun besitzt das Gerätehaus zwei nagelneue Umkleideräume, einer für die Damen und einer für die Herren. Die ehemalige Umkleide wurde renoviert und dient ab sofort als Schulungsraum, in dem theoretische Übungsdienste und Fortbildungen abgehalten werden können. Besonders dieser Raum liegt dem Leiter der Feuerwehr Bergneustadt, Michael Stricker, am Herzen: „Es ist ein beruhigendes Gefühl, einen Übungsraum zu haben, wo man vernünftig ausbilden kann“.

Kleine Küche gehört dazu

Auch eine kleine Küche steht den Feuerwehrleuten nun zur Verfügung, die vor allem bei längeren Einsätzen für das leibliche Wohl benötigt wird. Draußen bietet die Terrasse, inklusive Überdachung, Platz für die derzeit 20 aktiven Mitglieder.

Michael Stricker gab einen kleinen Einblick in die Geschehnisse der letzten zwei Jahre und erläuterte, warum gerade der Standort in Kleinwiedenest von so großer Bedeutung für die städtische Feuerwehr sei: „Hier wird sich um die Löschwasserversorgung gekümmert. Das ist eine unabdingbare Aufgabe. Ohne Löschwasser kann die Arbeit der Feuerwehr nicht gemacht werden“. Besonders in diesem, von Hitze und Waldbränden geprägten Sommer, sei dies nochmal deutlich geworden. Vergangene Woche erst musste die Einheit zu einem Wohnungsbrand ausrücken und rettete dabei sechs Menschenleben. „Wir setzen alles daran, die Einwohnerinnen und Einwohnern zu schützen“, so Stricker.

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Die Gesamtkosten für den Anbau liegen bei zirka 500 000 Euro. Finanziert wurden die durch die Stadt Bergneustadt und eine erhebliche Eigenleistung der Feuerwehrleute. An freien Tagen wurde ohne weiteres selbst Hand angelegt, wodurch viel Zeit und einige Kosten gespart werden konnten. Bergneustadts Bürgermeister Matthias Thul findet lobende Worte für dieses Engagement der Ehrenamtlichen: „Die Feuerwehr hat sich nie in ihrer Professionalität beeinflussen lassen. Auch wenn es hier teilweise nicht mehr wohnlich war und es Bauverzögerungen gab, wurde immer weiter gemacht. Ihr seid Vorbilder.“

Für zwei der Feuerwehrleute gab es doppelten Grund zur Freude: Robin Gudenrath und Julian Kamp bekamen eine Beförderung. Ersterer darf sich nun Oberfeuerwehrmann nennen und letzterer trägt ab sofort den Titel Brandmeister.