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TH KölnFerchau Awards für die besten Absolventen des Campus Gummersbach

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Das Foto zeigt Absolventinnen und Absolventen, die zum Wintersemester 2025  / 2026 in Gummersbach ihren Abschluss an der Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften der TH Köln gemacht.

Etwa die Hälfte der 234 Absolventinnen und Absolventen kamen zur Feierstunden auf den Campus Gummersbach.

234 Studierende meisterten ihren Abschluss im Wintersemester - die drei Besten nahmen Preise entgegen.

Justin Ladwig, Abdul-Malik Akiev und Finn Nils Maybauer haben als beste Absolventen am Campus Gummersbach der TH Köln das Wintersemester beendet. Beim Abschlussfest nahmen sie den Rise-Award der Ferchau GmbH entgegen. Der Geschäftsführende Gesellschafter Frank Ferchau und der Kölner Niederlassungsleiter Christian Ebel überreichten ihnen Preise, dotiert mit jeweils 1000 Euro.

Insgesamt haben 234 Studentinnen und Studenten im letzten Semester ihr Studium an der Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften – der größten Fakultät der TH Köln – abgeschlossen. Etwa die Hälfte von ihnen kam mit Freunden und Familien zur Abschlussfeier auf den Campus in Gummersbach.

Einladung nach Thessaloniki

Den Preis in den Masterstudiengängen erhielt Finn Nils Maybauer (25) mit der Note 1,06. Der Kölner untersuchte in seiner Medieninformatik-Abschlussarbeit, ob sogenannte Maturity-Modelle Unternehmen dabei helfen können, digitale Barrierefreiheit systematisch umzusetzen – ein Thema, das durch das EU-weite Barrierefreiheitsstärkungsgesetz an Bedeutung gewonnen hat. Maybauer, dessen Arbeit von Prof. Irma Lindt und Prof. Christian Noss betreut wurde, hat ein wissenschaftliches Paper verfasst und wurde als einer von nur zwölf Teilnehmern zur internationalen „Student Research Competition“ ins griechische Thessaloniki eingeladen, um seine Arbeit dort vorzustellen.

In den ingenieurwissenschaftlichen Bachelorstudiengängen überzeugte Abdul-Malik Akiev (22) mit der Note 1,46. Der Kölner entwickelte in seiner Elektrotechnik-Thesis, die er bei der Robert Bosch GmbH in Stuttgart schrieb, ein hybrides neuronales Netz zur präziseren Beschreibung realer Laserstrahlformungssysteme. Betreut wurde seine Bachelorarbeit von Prof. Natalia Müller-Ott (TH Köln) und Christian Meier (Bosch Manufacturing Solutions).

Den Förderpreis in der Informatik sicherte sich Justin Ladwig (23) aus Rheda-Wiedenbrück mit der Note 1,22. Er konzipierte und evaluierte einen KI-gestützten Prototypen, der Support-Mitarbeitende im IT-Störungsmanagement mit automatisierten Lösungsvorschlägen unterstützt – erprobt direkt bei Ferchau – das Unternehmen ist dem Campus Gummersbach schon seit mehr als 20 Jahren als Kooperationspartner verbunden. Seine Arbeit betreuten Prof. Frank Victor (TH Köln) und Ramona Wernet (Ferchau).

Uns ist es wichtig, Talente früh zu fördern und Perspektiven zu eröffnen – denn so entsteht technologische Zukunft.
Frank Ferchau

„Die Frage nach dem What`s next bezieht sich nicht nur auf gesellschaftliche Megatrends und die Branchen von morgen, sondern ebenso auf die berufliche Orientierung junger Menschen: Uns ist es wichtig, Talente früh zu fördern und Perspektiven zu eröffnen – denn so entsteht technologische Zukunft“, sagte Frank Ferchau bei der Preisübergabe.

Wer im kommenden Wintersemester am Campus Gummersbach ein Studium aufnehmen möchte, kann sich jetzt bewerben: Näheres zu den Modalitäten gibt es hier zu lesen.