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Oberbergische ReserveSoldat mit der längsten Dienstzeit hört auf

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Eine Gruppe Soldaten neben einem Golf.

Oberstabsfeldwebel Peter Kesehage (4.v.l.) wurde mit einem besonderen Fahrzeug zur Abschiedsfeier abgeholt.

Oberstabsfeldwebel Peter Kesehage aus Wiehl-Oberbantenberg ist aus dem Kreisverbindungskommando des Oberbergischen Kreises  verabschiedet worden.

Mit 65 ist Schluss. Dieser Grundsatz gilt für alle Soldaten der Bundeswehr, auch für Reservisten: Oberstabsfeldwebel Peter Kesehage aus Wiehl-Oberbantenberg ist aus dem Kreisverbindungskommando des Oberbergischen Kreises als längstgedienter Soldat verabschiedet worden.

1982 trat Kesehage als Soldat auf Zeit für zwölf Jahre in die Bundeswehr ein. Seine Militärzeit nutzte er unter anderem dazu, sich an der Fachschule der Bundeswehr in Vorbereitung auf einen späteren Zivilberuf zum Handwerksmeister ausbilden zu lassen. Danach blieb er der Bundeswehr treu und brachte sich als Reservist bei zahlreichen Übungen in die Truppe ein.

Das Kreisverbindungskommando hat den Auftrag, den Landrat im Katastrophenfall so zu unterstützen, dass bei Bedarf möglichst rasch Kräfte der Bundeswehr für Hilfeleistungen anrücken. Als Oberstabsfeldwebel hat Kesehage in den vergangenen 19 Jahren daran mitgewirkt.

Am Nachmittag wurde er mit einem historischen Spieß-Fahrzeug in seinem Heimatwohnort Oberbantenberg abgeholt und nach Gimborn in den Schlosshof gefahren. Der Golf hatte allerdings eine rote Lackierung, da die oliv-grüne Variante mit Motorschaden ausgefallen war.

Oberstleutnant Thomas Meier sagte als Kommandoleiter bei der Abschiedsfeier im Gimborner Schlosshotel: „Mit dem Oberstabsfeldwebel Peter Kesehage geht nicht nur ein guter Soldat und Kamerad, sondern auch sehr viel, kaum zu ersetzende Erfahrung.“