Rotary Club Bergisches LandWanderausrüstung als Dankeschön für Personal

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Dr. Thomas Büscher, Cornelia Lübbe-Roggen, Dr. Andreas Hecker, Norbert Lenke, Dorothea Dietsch, Dr. Harald Januschewski mit Mitarbeitern der Pflege. (V.l.)

Nette Leute 45 Rucksäcke stapelten sich im Konferenzsaal des Evangelischen Krankenhauses. Bestimmt sind sie für die Pfleger und Pflegerinnen, die seit über einem Jahr immensen Belastungen ausgesetzt sind bei der Pflege der Corona-Patienten – eine herzliche Dankesgeste des Fördervereins des Rotary Clubs Overath-Rösrath/Bergisches Land am „Internationalen Tag der Pflege“.

„Wir können erahnen, was Sie physisch und psychisch aushalten“, drückte Thomas Büscher, Präsident des Rotary Clubs, seine Anteilnahme und Respekt für die Leistung aus. „Die Rucksäcke mit dem Wanderbuch und den Müsliriegeln sind nur eine Geste als Anerkennung Ihrer Leistungen.“ Peter Dane, Leiter der Ambulanz, Jennifer Prinz von der Infektionsstation und Marcus Obermayer, Leiter der Intensivstation, nahmen gerne die hohe Wertschätzung an im Verbund mit EVK-Geschäftsführer Dr. Harald Januschewski,dem Aufsichtsratsvorsitzenden Norbert Lenke, Dr. Andreas Hecker, ärztlicher Direktor, und Cornelia Lübbe-Roggen, Vorsitzende des EVK-Fördervereins.

Pflege und Schwerstarbeit

Obermayer berichtete über das Tragen von Vollschutz im Umgang mit den Covid-19-Patienten: „Die Vermummung ist laminiert und hat Kunststoff-Membrane, die verhindern, dass der Schweiß nach außen geht.“ Kaum vorstellbar, dass unter solchen Bedingungen hochkonzentrierte Pflege in Schwerstarbeit geleistet wird: Allein die Umlagerung eines beatmeten Patienten, der ins Koma versetzt wurde, erfordert vier bis fünf Pfleger, zusätzlich drei bis vier für die Handreichungen während dieses Prozesses.

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„In der dritten Welle haben wir vor allem 40- bis 50-jährige Patienten, um die vier bis fünf Wochen gekämpft wird“, berichtet Dr. Andreas Hecker. Seit über einem Jahr besteht der Ausnahmezustand. „Es gab kein Vorwissen, keine eindeutigen Vorgaben. Und jede Welle hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten.“ „Die ausgepowerten Pflegekräfte sollten sich selber pflegen – zum Beispiel mit Wandern als Ausgleich“, warb Rotarierin Doro Dietsch bei der Übergabe.

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