An den beiden vorherigen Streiktagen standen die Räder still. Dieses Mal wird die REVG nicht bestreikt.
Busse fahren am DienstagRhein-Erft-Kreis vom dritten Warnstreik ausgenommen

Die Busse der REVG fahren am Dienstag (17. März) wie gewohnt.
Copyright: Andreas Engels
Gute Nachrichten für alle, die mit dem Bus zur Arbeit oder in die Schule fahren müssen. Die Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG) wird zu Wochenbeginn nicht bestreikt. Dies teilt das Unternehmen auf verschiedenen digitalen Kanälen mit.
In vielen anderen Städten in NRW hat die Gewerkschaft Verdi die Mitarbeitenden in den Kundencentern für Montag (16. März) aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen. Am Dienst (17. März) soll sich das Fahrpersonal am Warnstreik beteiligen. Davon betroffen ist beispielsweise die KVB. Stadtbahnen zwischen dem Rhein-Erft-Kreis und der Domstadt verkehren nicht.
Es ist die dritte Streikwelle in wenigen Wochen
Wie die REVG sind auch die kommunalen Verkehrsunternehmen vom Warnstreik ausgenommen: In Hürth und Brühl fahren die Busse, wie auch schon bei früheren Arbeitskampf-Maßnahmen, wie gewohnt.
Es ist bereits die dritte Streikwelle in Köln und Nordrhein-Westfalen in wenigen Wochen. Erst Anfang März wurden Fahrten bei zahlreichen Verkehrsbetrieben ausgesetzt. Zuvor war es Ende Februar zu einem Warnstreik gekommen.
Verdi will eigenen Angaben zufolge mit dem zweitägigen Warnstreik darauf aufmerksam machen, „wie unterschiedliche Berufsgruppen täglich dafür sorgen, dass der öffentliche Nahverkehr funktioniert – von der Verwaltung über Service und Kundenzentren bis hin zu Fahrerinnen und Fahrern im Fahrdienst“.
Der Tarifkonflikt dreht sich um die Arbeitsbedingungen der etwa 30.000 Beschäftigten in rund 30 kommunalen Verkehrsbetrieben in NRW. In den bislang zwei Verhandlungsrunden ist keine Einigung erzielt worden. (jtü)
