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Sieg gegen IserlohnKölner Haie stellen einen neuen Vereinsrekord auf

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Patrick Russell (Kölner Haie) am 18. Januar im Spiel gegen die Iserlohn Rooster.

Patrick Russell (Kölner Haie) am 18. Januar im Spiel gegen die Iserlohn Rooster.

Das 4:2 gegen die Iserlohn Roosters war am Sonntag hart erkämpft. In der DEL sind die Haie damit weiterhin einsame Spitze.

Sie haben es tatsächlich geschafft. Die Kölner Haie konnten am Sonntag einen neuen Vereinsrekord aufstellen. Das 4:2 (1:0,2:1,1:1) gegen die Iserlohn Roosters war der 14. Sieg in Folge. In der Deutschen Eishockey Liga ist die Mannschaft von Kari Jalonen damit weiterhin einsame Spitze und historisch besser als die KEC-Teams von 1995/96 und 2005/06. Damals wurden jeweils 13 Spiele in Folge gewonnen. „Natürlich bin ich stolz“, sagte der finnische Erfolgstrainer nach einem defensiv starken, sonst aber eher unspektakulären Heimspiel. Dann ergänzte Jalonen: „Der Rekord gehört aber nicht mir, sondern den Spielern. Die haben das geschafft.“

Nach fünf Auswärtssiegen in Serie war der KEC ins eigene Haifischbecken zurückgekehrt. Und die ausverkaufte Lanxess-Arena war bereit, den 18. Januar 2026 zu einem historisch bedeutsamen Tag zu machen. 45 Stunden nach dem 4:2 in Bremerhaven spielte Nate Schnarr, nach wochenlanger Pause, wieder mit. Für den Dritte-Reihe-Center rotierte Juhani Tyrväinen aus dem Lineup.

Auch wenn die Personalsituation des Tabellenführers luxuriös erschien, waren die Gäste vom Seilersee zunächst das dominante Team. Christian Thomas hätte die Roosters in Führung bringen können, scheiterte aber im Eins-gegen-Eins an Janne Juvonen (4.).  Für eigene Großchancen fehlten den Kölnern in der Anfangsphase noch Präzision und Timing. Im ersten Powerplay spielte Oliwer Kaski dann aber Dominik Bokk frei und dieser traf von links direkt und wuchtig (15.).

Kölner Haie bauen Führung gegen Iserlohn aus

Mit dem 1:0 im Rücken konnte der Favorit den eigenen Matchplan noch besser umsetzen. Defensiv zuverlässig und offensiv geduldig bauten sie die Führung nach dem ersten Seitenwechsel aus. Das zweite Powerplay lief gerade aus, da spielten es Gregor MacLeod und Louis-Marc Aubry schlau, sodass Schnarr links im Slot auf 2:0 stellen konnte (28.). Sechs Minuten später tauchte ausgerechnet Daniel Fischbuch, der in der kommenden Saison das Haie-Trikot tragen wird, frei vor Juvonen auf und verkürzte auf 2:1 (34.).

Wie immer in dieser besonderen Eishockey-Zeit hatte der KEC aber die richtige Antwort parat: Jan Luca Sennhenn zog von links hart ab und Aubry drückte die Scheibe zum 3:1 ins Tor (37.). Im Schlussdrittel hatten Fischbuch auf der einen (54.) und Aubry auf der Gegenseite (55.) nur Aluminium getroffen. Dann machte es Thomas mit seinem 3:2 nochmal spannend (58.). Die Sauerländer wollten dann aber zu viel, holten Andreas Jenike aus dem Tor und wurden von Patrick Russell mit dem Empty Netter zum Endstand bestraft (58.).

Der Rest war kollektiver Jubel im ausverkauften Deutzer Rund. Die historisch guten Haie wollen nun beim Auswärtsspiel in Schwenningen weitermachen. Nächsten Freitag können sie den DEL-Rekord der Adler Mannheim egalisieren. Diese haben 2001/02 mal 15 Spiele in Folge gewonnen.

Kölner Haie: Juvonen; Kaski, Austin; Kemiläinen, Sennhenn; Vittasmäki, Müller; Russell, MacLeod, Kero; Bokk, Aubry, Tuomie; Niedenz, Schnarr, Kammerer; Storm, MacInnis, Van Calster; Glötzl

SR.: Rohatsch/Gofman

Zuschauer: 18.600

Tore: 1:0 Bokk (14:10/Kaski, Kammerer/PP1), 2:0 Schnarr (27:44/Aubry, MacLeod/PP1), 2:1 Fischbuch (33:53), 3:1 Aubry (36:47/Sennhenn), 3:2 Thomas (57:19), 4:2 Russell (57:52/ENG)

Strafminuten: Köln 6, Iserlohn 8.