Washington – Im Fall des in Schweden inhaftierten US-Rappers Asap Rocky hat Präsident Donald Trump die Regierung des Landes kritisiert. Er sei „sehr enttäuscht“ von Ministerpräsident Stefan Löfven wegen dessen Handlungsunfähigkeit, schrieb Trump am Donnerstag auf Twitter. „Schweden hat unsere afroamerikanische Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten im Stich gelassen“, fügte er hinzu.
Die schwedische Staatsanwaltschaft hatte am Donnerstag Anklage wegen Körperverletzung gegen Asap Rocky erhoben. Die Gerichtsverhandlung soll bereits am kommenden Dienstag beginnen, wie das Bezirksgericht von Stockholm mitteilte.
Der Rapper war nach einem Auftritt auf dem Stockholmer „Smash“-Festival festgenommen worden, weil er einige Tage zuvor auf offener Straße einen Mann zusammengeschlagen haben soll.
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Die Schlägerei wurde in einem Video festgehalten, das den Musiker belastet. Seinem Entschluss zur Anklage liege aber auch weiteres Material zugrunde, erklärte Staatsanwalt Daniel Suneson.
Trump hatte wegen des Falls mit Löfven telefoniert. Dieser wies ihn dabei auf die Unabhängigkeit der schwedischen Justiz hin. (dpa)

