Gaulbach-Brücke ist marodeAb Montag gibt es die nächste Baustelle in Wipperfürth

Die marode Gaulbach-Brücke in Dohrgaul.
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Dohrgaul – Die Gaulbachbrücke am Ortsausgang von Dohrgaul ist in die Jahre gekommen und marode.
Vor einem Jahr kam dann der Starkregen und beschädigte die Brücke noch weiter. Darum will der Kreis die Brücke nun durch einen Neubau ersetzen.
Im Zuge der Bauarbeiten soll außerdem ein Abschnitt der Kreisstraße 39 in Richtung Wipperfürth-Ohl saniert werden. Das teilt das Amt für Immobilienwirtschaft des Oberbergischen Kreises mit.
Schäden an der Gaulbach-Brücke
Bei der Jahrhundertflut im Juli 2021 wurde die ohnehin schon sanierungsbedürftige Gaulbachbrücke in Dohrgaul noch weiter geschwächt.
Damit die Brücke bis zur Sanierung wenigstens halbseitig befahrbar bleibt, hatte der Kreis Anfang März dieses Jahres die Kreisstraße 39 zwischen Dohrgaul und Ohl für Lkw über zehn Meter Länge gesperrt, die Fahrbahn an der Brücke wurde verengt.
Die Arbeiten sollen am kommenden Montag, 8. August, beginnen und voraussichtlich bis Anfang Oktober dauern. Für den Verkehr in und um Dohrgaul bringt das einige Einschränkungen mit sich.
Von den Arbeiten betroffen ist die Strecke zwischen dem Ortskern Dohrgaul an der Kreuzung der Kreisstraßen 39 und 18, bis hinter die Gaulbachbrücke.
Die eigentliche Brücke muss neu gebaut werden. Bei einer regelmäßig stattfindenden Kontrolle sei aufgefallen, dass die Schäden an der Brücke immer weiter fortschreiten würden, hatte der Kreis im Frühjahr dieses Jahres mitgeteilt.
Auf einer Länge von 150 Metern soll zudem die Asphaltdecke der Kreisstraße 39 erneuert werden , die Bord- und Entwässerungsanlagen sollen saniert und erweitert werden. Außerdem sollen Leitungen für Gas, Wasser und Internet neu verlegt werden.
Kreisstraße 39 in Dorgaul wird gesperrt
Während der Bauarbeiten wird die Straße für den Durchgangsverkehr voll gesperrt, eine Umleitung über Kempershöhe, Marienheide und Ohl wird eingerichtet.
Es ist nicht die einzige Baustelle in Dohrgaul. Auf der Kreuzung der Landstraße 302 nach Wipperfürth wird ebenfalls gearbeitet.
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Ein Anliegerverkehr soll jedoch eingeschränkt möglich bleiben. Eine Vollsperrung der Straße während der Bauarbeiten sei aus mehreren Gründen erforderlich, erklärte das Amt für Immobilienwirtschaft. Zum einen gebe es „bauliche Zwangspunkte“, zum anderen sorge die Sperrung für die Sicherheit des vor Ort tätigen Baustellenpersonals und diene auch dem Arbeitsschutz. (cor)



