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Appell an FahrradfahrerPolizei wirbt in Wipperfürth für gutes Miteinander

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Mit Rat und Tat stand die Polizei Radfahrern auf dem Bahntrassen-Radweg zur Seite.

  1. Um den Radverkehr sicherer zu machen, hat die Polizei Oberberg auf der alten Bahntrasse am Bergischen Panoramasteig einen Infotag organisert.
  2. Das Motto: „Gemeinsam auf der Trasse – aber sicher!“
  3. Sie appellieren an Vorsicht und Rücksicht.

Wipperfürth – Radfahren wird immer mehr zum Trendsport. Vor allem bei schönem Wetter sind viele Menschen mit Pedelecs und Fahrrädern unterwegs. Die alte Bahntrasse, die Teil des Bergischen Panoramasteigs ist, ist ein beliebter Ort für Radtouren und Spaziergänge. Aus diesem Anlass hat die Polizei Oberberg einen Infotag organisiert, der unter dem Motto „Gemeinsam auf der Trasse – aber sicher!“ stattfand. In Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Oberbergischer Kreis und anderen Polizeibehörden verteilen die Polizisten Infomaterial wie Fahrradkarten und Verpflegung an Radfahrer und Passanten.

Polizeioberkommissar Uwe Petsching erklärt zuerst, dass es sich bei dem Radweg keinesfalls um rechtsfreien Raum handle, es sei auch hier die Straßenverkehrsordnung zu beachten. „Wir appellieren an Vorsicht und Rücksicht“ erzählt er weiter und gibt Tipps, wie sich die Verkehrsteilnehmer am besten zu verhalten haben. Für Fußgänger gilt: Am sichersten sei es, den anderen Teilnehmern entgegenzukommen, aus diesem Grund empfiehlt Petsching, sich auf der Trasse links zu halten. Fahrradfahrer sollten insbesondere darauf achten, in Schrittgeschwindigkeit an Passanten vorbeizufahren, um Unfällen vorzubeugen.

Viele E-Bikes im Einsatz

Auch über andere Sicherheitsmaßnahmen wird informiert, darunter der richtige Sitz eines Helmes. Wichtig ist, dass der Helm nicht wackelt, sondern eng am Kopf anliegt. Auch der Verschluss sollte nicht zu locker sitzen, damit er im Falle eines Sturzes nicht vom Kopf rutschen kann.

Rund 80 Prozent der Radfahrer, die auf der Trasse unterwegs sind, sind mittlerweile mit Pedelecs, also Fahrrädern mit einer Unterstützung durch einen Elektromotor, unterwegs. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern, die die E-Bikes erreichen können, stellen sie laut Polizei eine größere Gefahr dar als normale Fahrradfahrer.

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„Die Resonanz der Passanten ist überwiegend sehr positiv“ sagt Polizeioberkommissar Petsching zur Reaktion auf die Polizeiaktion. Viele Radfahrer würden die Gelegenheit nutzen, um sich ganz gezielt zu informieren und ihre Sorgen loszuwerden. „Vor allem in der älteren Generation steigt das Sicherheitsbewusstsein“, merkt Polizeihauptkommissar Hans Peter Schneider an. Das sei sehr positiv zu betrachten, da es vor allem auch viele ältere Personen sind, die sich bei schönem Wetter entscheiden, eine Radtour über die alte Bahntrasse zu machen.