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GastroHier gibt es die leckersten Suppen in Köln und Umgebung

4 min
Grünkohl mit Mettwurst serviert Nicole Giesa in der Suppenbar in Köln.

Grünkohl mit Mettwurst serviert Nicole Giesa in der Suppenbar in Köln.

Unsere Lieblingssuppen gibt es an der Bar, unter japanischen Leuchtreklamen oder aus der Gulaschkanone. Fünf Anbieter aus der Region um Köln.

Frisches für die Mittagspausein der Kölner Suppenbar

Die Mittagspause ist — wer kennt es nicht — ein Garant für ein Nachmittagstief. Nicht bei den Gästen der Suppenbar: Im Herzen von Köln, und doch abseits der Touristenpfade, wird frisch und abwechslungsreich gekocht, ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. Der Name ist Programm: Eintöpfe und Suppe stehen hier im Spotlight. Die Karte wechselt jede Woche. Exotischer Liebling aller Stammkunden ist die Afrikanische Linsensuppe mit roten Linsen, Zitronengras und Kokosmilch, die große Portion kostet 6,80 Euro. Herrlich erwärmend ist die klassische Käse-Lauch-Suppe mit Rinderhack. Auch der klassische Grünkohl, serviert mit Kartoffeln und Mettwurst, steht aktuell auf der Karte, der macht garantiert satt. Das herzliche Personal fragt jeden Gast freundlich, ob auf die Suppe ein paar Kräuter dürfen – unbedingt probieren! Die Suppen gibt es natürlich auch zum Mitnehmen. Dazu schmeckt ein kleiner Beilagensalat oder ein frisch gepresster Saft. Für die Extra-Portion Energie nach der Mittagspause. Henriette SohnsDie Suppenbar, Komödienstraße 99, 50667 Köln, Montag bis Donnerstag 11.30 bis 15 Uhr, Abfrage der Wochenkarte: Tel. 0221 / 913 99 64

Linsensuppe gehört ebenso zur türkischen Küche wie Köfte und gefüllte Weinblätter

Linsensuppe gehört ebenso zur türkischen Küche wie Köfte und gefüllte Weinblätter.

Türkische Vielfalt im Kölner Tadım Damak

Die türkische Küche ist auch für ihre Suppenvielfalt bekannt. In der Türkei sind Suppen – „Çorba“ genannt – ein fester Bestandteil der Kultur: Als Vorspeise, Stärkung zwischendurch oder auch als Frühstück. Das Tadım Damak in Ehrenfeld schlägt sich mit selbst gebackenem Fladenbrot, Suppen und weiteren Speisen zum kleinen Preis gegen harte Konkurrenz, denn es liegt genau neben dem Kebapland. Die Gerichte sind wie in einer Kantine ausgestellt, sodass Besucher sie sich anschauen und sich dann entscheiden können. Der Klassiker ist die rote Linsensuppe (Mercimek Çorbası) für 4,50 € oder die Pansensuppe (İşkembe Çorbası) für 5,50€. Wer nach deftigem Essen etwas zu Naschen braucht kann für fünf Euro noch eine Portion Baklava bestellen. Gülşah Zeytin


Tadım Damak, Venloer Straße 383, 50825 Köln, Montag bis Sonntag rund um die Uhr geöffnet.

Der Marktkoch Oliver Krause bietet seine Suppen aus der Gulaschkanone auf Wochen- und Flohmärkten an.

Der Marktkoch Oliver Krause bietet seine Suppen aus der Gulaschkanone auf Wochen- und Flohmärkten an.

Genuss aus der Gulaschkanoneim Bergischen Land

„Was gibt es Besseres bei diesem Wetter als eine heiße Suppe?“, fragt Oliver Krause, während ihm der Dampf aus der Gulaschkanone ins Gesicht steigt. Bei Regen, Sonne oder Schnee steht er mit seiner ehemaligen Feldküche auf bergischen Märkten und schenkt deftiges Gulasch, sämige Erbsen- oder sättigende Linsensuppe aus. Ein viertes Angebot wechselt wöchentlich — Kartoffelsuppe, Chili con Carne oder Hackfleisch-Lauch-Eintopf gibt es zum Beispiel. Die Portion kostet 7 Euro. Der ehemalige Bundeswehr-Koch hat sich vor 15 Jahren selbstständig gemacht und kocht täglich frisch, ohne Zusatz- oder Konservierungsstoffe. Viele Stammkunden danken es ihm und lassen ihre mitgebrachten Gläser füllen, während sie einkaufen. Auch zu Parties kommt der Marktkoch auf Bestellung - dann macht er bis zu 500 Gäste satt. Sabrina Steiger


Der Marktkoch Oliver Krause, Mittwoch und Samstag Wochenmarkt Bergisch Gladbach, Donnerstag Bauernmarkt Schlebusch, Freitag Wochenmarkt Refrath, Partyservice unter Tel. 0170/6724467.

In der Bonner Kostbar gibt es Suppen aus aller Welt zum kleinen Preis.

In der Bonner Kostbar gibt es Suppen aus aller Welt zum kleinen Preis.

Suppen aus aller Welt in der Bonner Kostbar

Zuverlässig bildet sich an den Wochentagen mittags vor dem Eingang der KostBar eine Schlange. Das integrative Gastro-Projekt der Caritas Bonn ist ein Erfolgsschlager, der bereits seit dem Sommer 2007 existiert. Zwei täglich wechselnde Suppen (für jeweils 4,60 Euro) werden seitdem unweit des Hauptbahnhofs und nahe des Uni-Hauptgebäudes serviert. Der überzeugende Geschmack der Suppen ist ein Teil des Erfolgsgeheimnisses, der andere ist das besondere Team. In allen Bereichen der KostBar arbeiten engagierte Menschen, die ihre Langzeitarbeitslosigkeit überwinden wollen. Dafür kooperiert die Caritas mit dem Jobcenter Bonn. Durch diese Zusammenarbeit entstehen sowohl neue Perspektiven als auch schmackhafte, gesunde Suppen. Mindestens eine davon ist vegan oder vegetarisch. Die Palette der Einflüsse reicht von regionalen Varianten wie der Rheinischen Schnittbohnensuppe mit Schmand bis hin zur Nigerianischen Erdnusssuppe oder zur Hühnersuppe Mumbai. Ein wechselndes Angebot an Salaten, Desserts und Kuchen aus der hauseigenen Backstube runden das kulinarische Sortiment ab. Michael Sachse


KostBar, Riesstraße 2a, 53113 Bonn, (0228) 3388888, montags bis freitags 11 bis 15 Uhr.

Tokio-Atmosphäre bei Ichiraku Ramen in Köln.

Tokio-Atmosphäre bei Ichiraku Ramen in Köln.

Ramen auf den Ringen -im Kölner „Little Tokyo“

Wer beim Essen Ambiente mag, kommt hier garantiert auf seine Kosten. Und wem es nur ums Speisen geht, ebenso. Mitten auf den Ringen, der Kölner Ausgehmeile, bietet „Ichiraku Ramen“ hausgemachte japanische Nudelsuppe in Tokio-Atmosphäre. Die Ramen isst man hier inmitten von Neonschildern und japanischen Reklamen. Der Name Ichiraku stammt vom gleichnamigen Restaurant aus dem erfolgreichen Anime „Naruto“— und auch die Einrichtung sieht fast fiktiv aus. Neben den Nudelsuppen, ab 14,90 Euro, gibt es Vorspeisen wie Kimchi (Chinakohl in Sesamöl) oder Gyoza (gefüllte Teigtaschen) ab 4,90 Euro. Sowohl Nudelsuppen als auch Vorspeisen sind ebenfalls vegetarisch, vegan oder halal erhältlich. Mika Beumers


Ichiraku Ramen, Hohenzollernring 21-23, 50672 Köln, Montag bis Samstag 12-22 Uhr, Reservierungen ab sechs Personen über: ichiraku.koeln@gmail.com