Gemeinsame Informations- und Kommunikationsmaßnahmen sollen Bürgerinnen und Bürger in Köln überzeugen. Die Finanzierung erfolgt aus eigenen Mitteln.
Köln als „Leading City“Wirtschaftsbündnis für Olympia ins Leben gerufen

Werbung für Olympia: Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (l-r, SPD), Isabell Werth, Dressurreiterin, Markus Rehm, paralympischer Sportler, Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Britta Heidemann, ehemalige Fechterin, Sebastian Schulte, ehemaliger deutscher Ruderer und Vorstandsvorsitzender des Kölner Motorenbauunternehmens Deutz AG, und Peer Steinbrück, ehemaliger Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (v.l.). r
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Am 19. April werden die Kölner Bürgerinnen und Bürger über die Bewerbung Kölns als „Leading City“ für die Olympischen und Paralympischen Spiele an Rhein und Ruhr abstimmen. Ein Bündnis aus Kölner Unternehmen möchte mit gemeinsamen Kommunikations- und Informationsmaßnahmen zu einem positiven Entscheid beitragen und hat auf Initiative der Lanxess-Arena sowie der Kölnbusiness Wirtschaftsförderung die „Wirtschaftsinitiative Köln Rhein Ruhr“ gegründet.
Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester hat Vertreter und Vertreterinnen des Bündnisses im Historischen Rathaus empfangen, dabei wurden auch die ersten Interessensbekundungen von Kölner Unternehmen unterzeichnet. Darin ist festgehalten, dass das Bündnis mit eigenen Mitteln die Bewerbung Kölns und der Region Rhein-Ruhr um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 unterstützt. Die Kölnbusiness Wirtschaftsförderung übernimmt die Funktion als Geschäftsstelle für die Wirtschaftsinitiative. Gründungsmitglieder sind unter anderem die ATG Entertainment, Bernhard Möllers, Die Deutz AG, die Dumont Mediengruppe, HRS, igus, die Messe, die Kreissparkasse, Lanxess, Netcologne, pfm medical, Rewe sowie die Sparkasse Köln Bonn und die VdS Schadenverhütung.
Die Chancen, die Olympia birgt, sind enorm.
Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester ist nicht nur als ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes ein Fan der Idee von Olympia an Rhein und Ruhr: „Es wächst ein breites Netzwerk aus Sport, Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft zusammen. Die Chancen, die Olympia birgt, sind enorm. Olympische und Paralympische Spiele bedeuten Umsätze für Hotellerie, Gastronomie und Handel. Sie bedeuten massive Investitionen von Bund, Land und privaten Akteuren in die Infrastruktur, Mobilität, Energie und Digitalisierung. Ich freue mich sehr, dass sich ein Bündnis aus der Kölner Wirtschaft formiert hat, das aus eigener Kraft steht.“
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Und auch Stefan Löcher als Arena-Chef ist qua Amt ein großer Freund der Bewerbung: Die Lanxess-Arena wäre immerhin wichtiger Bestandteil der Kölner Bewerbung. „Die Stadt und die hier ansässigen Institutionen haben mehrfach bewiesen, dass sie internationale Großveranstaltungen auf höchstem Niveau meistern können. Eine Olympiabewerbung wäre der nächste logische Schritt, um Köln weltweit als Sport- und Eventmetropole zu positionieren. Ohne die Einbindung privatwirtschaftlicher Kräfte wird ein solches Großprojekt jedoch kaum realisierbar sein“, so Löcher. Die jahrzehntelange Erfahrung in der Durchführung internationaler Sportgroßevents sowie Know-how und Infrastruktur bringe man mit.
Wichtiger Schub für Köln
Die Wirtschaftsförderung versteht die Bewerbung als wichtigen Schub für Köln: „Dass die Wirtschaft an einem Strang zieht, zeigt das enorme Potenzial. Unsere Unternehmen werden einen kräftigen Schub erhalten. Auch internationale Firmen werden verstärkt auf Köln aufmerksam. Durch die Spiele erhalten wir eine einmalige Chance, Köln attraktiver und lebenswerter zu machen“, erklärt Kölnbusiness-Geschäftsführer Manfred Janssen.

