Die Elefantenherde merkte schnell, dass etwas nicht stimmte.
Trauer im Kölner ZooElefantenbaby in Köln tot geboren

Shu Thu Zar beendete ihre Schwangerschaft mit einer Totgeburt
Copyright: Zoo Köln
Trauer im Kölner Zoo: Am Morgen des 5. Januar wurde bei den Asiatischen Elefanten ein totes Jungtier geboren. Es wird heute noch in die Pathologie gebracht, um eine mögliche Ursache für den Tod festzustellen.
Mutter ist die 31-jährige Shu Thu Zar. Vater ist Bindu, 56, einer der beiden Kölner Zuchtbullen. Bei dem Jungtier handelte es sich um die 16. Geburt eines Asiatischen Elefanten in Köln seit 2006.
„Wir sind alle sehr traurig über diese Totgeburt. Wichtig ist, dass das Jungtier nicht im Körper verblieben ist, da dies die Mutter sehr gefährdet hätte. Shu Thu Zar geht es soweit gut. Uns alle im Zoo macht es betroffen, dass zu 14 erfolgreichen Geburten eine Totgeburt hinzukommt – aber das kann vorkommen, in der Wildnis, wie im Zoo.“ sagt Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel.
Herde merkte, dass etwas nicht stimmt
Dr. Sandra Marcordes, Tierärztin und Kuratorin für die Elefanten ergänzt: „Auch diese Geburt erfolgte wieder im natürlichen Familienverband. Die anderen Kühe haben Shu Thu Zar zwar wieder unterstützt, aber man merkte sofort, dass etwas anders war als sonst. Anscheinend haben Elefanten einen sechsten Sinn.“
Erst am 7. März 2025 war das letzte Elefanten-Jungtier, der kleine „Taro“, im Zoo der Domstadt zur Welt gekommen. Er entwickelt sich wunderbar und wiegt mittlerweile rund 450 kg. Insgesamt leben elf Asiatische Elefanten auf der zwei Hektar großen Anlage.
