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DiamanthochzeitDie Familie steht für Euskirchener Paar im Mittelpunkt

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Helmuth und Karin Fischer sitzen im Garten.

Mit rund 70 Gästen feiern die Eheleute Helmuth und Karin Fischer ihr diamantenes Ehejubiläum.

Karin und Helmuth Fischer sind seit 60 Jahren verheiratet. Neben der Familie war Reisen immer ein wichtiger Teil ihres Lebens.

Schon im frühen Kindesalter besuchten Karin und Helmuth Fischer mit ihren Familien die gleiche Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas in Euskirchen. Häufig seien sie sich bei Versammlungen begegnet, ohne dabei jedoch wirklich Kenntnis voneinander zu nehmen. „Irgendwann, ich kann gar nicht mehr genau sagen, warum – wahrscheinlich hatte Karin eine neue Frisur, die mir besonders gut gefiel – habe ich sie angesprochen“, erinnerte sich der heute 84-Jährige lachend.

Das Hochzeitsbild von Karin und Helmuth Fischer.

Vor 60 Jahren gaben sich die Eheleute Karin und Helmuth Fischer das Ja-Wort.

Glücklicherweise hatte auch er es nach all den Jahren geschafft, einen guten Eindruck bei der drei Jahre jüngeren Karin (geborene Esser) zu hinterlassen, und so wurde gleich beim ersten Gespräch der Grundstein für eine gemeinsame Partnerschaft gelegt, die bis heute Bestand haben sollte.

„Für mich kam das damals völlig überraschend“, gestand Karin Fischer. „Ich war zwar recht gut mit Helmuths Schwester befreundet, aber dass er an einer Beziehung interessiert war, hätte ich nicht erwartet.“ Schnell wich diese Überraschung jedoch der Überzeugung, den Partner fürs Lebens gefunden zu haben, und nun feiern die Eheleute bereits ihre diamantene Hochzeit.

Zwei Töchter, vier Enkel und ein Urenkel gehören zur Familie

Vier Jahre lang lebten die in Euskirchen aufgewachsene Jubilarin und der in früher Kindheit aus Brandenburg in die Voreifel gezogene Jubilar in einer gemeinsamen Wohnung im elterlichen Haus des Bräutigams im Zülpicher Ortsteil Hoven, bevor es beide zurück in die Kreisstadt zog.

Dort erblickten auch die beiden Töchter das Licht der Welt, die die Familie im Laufe der Jahre um vier Enkelkinder und mittlerweile auch um ein Urenkelkind bereicherten. Häufig mit, in der jüngeren Vergangenheit aber auch immer öfter ohne Nachwuchs, lockte das Paar das Fernweh in die Welt.

Neben unserer Familie war das Reisen immer fester Bestandteil unseres Lebens.
Helmuth Fischer

Ob mit dem Wohnwagen quer durch Deutschland und das benachbarte Ausland oder auch mit dem Flugzeug zu ferneren Zielen im Rest Europas oder in den USA – kleine und große Reisen gehörten zu ihrem Alltag. „Neben unserer Familie war das Reisen immer fester Bestandteil unseres Lebens“, betonte Helmuth Fischer.

Die Festtage sind Tradition

„Auch die Zusammenkünfte unserer Glaubensgemeinschaft, bei denen einmal im Jahr bis zu 100.000 Menschen zusammenkommen, waren immer ein Höhepunkt für uns und sind es auch heute noch.“ Mittlerweile trete das Paar zwar in diesen Bereichen deutlich kürzer, dennoch werde anlässlich ihres diamantenen Ehejubiläums erneut eine hohe Zahl Besucher erwartet, wie die Jubilarin lachend erklärte.

„Unsere Rubinhochzeit zum 40-jährigen Jubiläum haben wir so groß gefeiert, dass Helmuth eigentlich keine Wiederholung wollte. Aber unsere Kinder haben zur Goldhochzeit ein Hotel im Spessart gemietet, in dessen Nähe wir schon unsere Hochzeitsreise verbracht hatten, und inzwischen sind diese Festtage für uns Tradition.“

Mit der Familie, Nachbarn und der Glaubensgemeinschaft wolle man daher auch die diamantene Hochzeit im Burghof Kommern ausgiebig feiern und gemeinsam auf viele weitere glückliche Ehejahre anstoßen.


Sie sind immer für einander da

Ihre liebenswerte und hilfsbereite Art, die er so sehr mag, hat Helmuth Fischer stets an seiner Frau bewundert. „Die Ehe ist für uns beide ein hohes Gut, und Karin war immer für mich da und in allen Lebensbereichen eine echte Stütze“, schwärmte der Jubilar auch nach all den Jahrzehnten ihrer Ehe von seiner Frau.

Ein wahrer Familienmensch sei ihr Ehemann, der sich immer für seine Liebsten stark gemacht habe. „Helmuth hat in allen Bereichen Schwerstarbeit dafür geleistet, dass wir uns ein so schönes Leben leisten konnten, und er hat die Familie immer in den Vordergrund gestellt“, freute sich die Jubilarin. (arn)