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Sonne und mäßige GeschwindigkeitEtwa 1400 Teilnehmer bei der Euskirchener Burgenfahrt

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Das Bild zeigt einige Teilnehmer der Burgenfahrt.

Ob allein oder in kleinen und großen Gruppen schwangen sich am Sonntag erneut hunderte Teilnehmer auf ihr Fahrrad zur 34. Euskirchener Burgenfahrt.

Rund 1400 Radfahrer machten sich bei der 34. Euskirchener Burgenfahrt auf den Weg. Sonne, Kultur und Erftpark sorgten für beste Stimmung.

Ein ausgiebiges Sonnenbad an der frischen Luft und dabei die abwechslungsreiche Landschaft rund um Euskirchen genießen – für Rolf Buchmann gehört das seit Jahrzehnten zur Burgenfahrt einfach dazu. „Es gibt in der Region wirklich viele wunderschöne Orte. Die Burgen sind für mich immer wieder ein echtes Highlight“, sagte der Euskirchener.

Kein Wunder also, dass er in all den Jahren lediglich zwei Burgenfahrten verpasst hat und auch bei der inzwischen 34. Auflage wieder mit dabei war. „In meinem Alter kann ich zwar kein normales Fahrrad mehr fahren, aber mit dem E-Bike bin ich trotzdem mittendrin“, freute sich der Teilnehmer.

Seit drei Jahren auf dem Ruffian-Bike unterwegs

Seit drei Jahren ist er mit seinem Ruffian-Bike unterwegs, das ihn nicht nur bis 25 Stundenkilometer elektrisch unterstützt, sondern ihm auch das Gefühl vermittelt, in entspannter Sitzhaltung wie auf einem Motorrad durch die Landschaft zu cruisen.

Malteser feiern Premiere „Die Zahl der Burgen entlang der Strecke ist zwar etwas kleiner geworden, dafür ist die Zieleinfahrt im Erftpark aber ein echter Blickfang. Ich bin begeistert, was hier entstanden ist.“

Diese Begeisterung teilten am Sonntag auch die Mitglieder der Malteser. Seit dem frühen Morgen bereiteten sie sich im Erftpark auf die Ankunft der Radfahrer vor. „Trotz der Hitze rechnen wir mit mehr als 1000 Teilnehmern im Ziel. Dafür haben wir einiges vorbereitet“, sagte Ralf Unterstetter. Neben kühlen Getränken und Verpflegung warteten eine Hüpfburg für die jüngsten Besucher sowie Liegestühle für die Eltern auf die Gäste.

Das Bild zeigt einige Starter an der Anmeldung in Kuchenheim.

Bereits eine halbe Stunde vor dem Start bildeten sich lange Warteschlangen vor der Anmeldung zur 34. Euskirchener Burgenfahrt.

Rolf Buchmacher sitzt auf einem E-Bike, das an ein Motorrad erinnert.

Mit seinem Ruffian E-Bike ging Dauergast Rolf Buchmacher am Sonntag erneut an den Start der Euskirchener Burgenfahrt.

Der Umzug der Malteser von der Burg Ringsheim in den Erftpark biete zudem die Möglichkeit, das neu gestaltete Gelände einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. „Viele haben vielleicht noch gar nicht mitbekommen, was sich seit der Flut hier alles verändert hat“, so Unterstetter. „Aus einem geraden Flusslauf ist ein attraktiver Park mit zahlreichen Sitz- und Liegeplätzen geworden, an denen sich die Natur genießen lässt.“

Bis zur Zieleinfahrt mussten die rund 1400 Starter neun Stationen rund um Euskirchen und seine Ortsteile ansteuern. Vom Start auf dem Gelände der e-regio in Kuchenheim führte die rund 29 Kilometer lange Strecke unter anderem zur Hardtburg bei Stotzheim, zum LVR-Industriemuseum und zur Burg Kessenich, bevor sie im Erftpark endete. An mehreren Stationen sorgten Ortsvereine mit Spielen und Mitmachaktionen für Unterhaltung.

Bürgermeister Sacha Reichelt: „Alle, die ins Ziel kommen, sind Gewinner“

„Bei der Burgenfahrt geht es nicht um Geschwindigkeit oder darum, wer zuerst ins Ziel kommt“, betonte Bürgermeister Sacha Reichelt vor dem Start. „Alle, die heute ins Ziel kommen, sind Gewinner.“ Während im vergangenen Jahr anhaltender Nieselregen die Teilnehmer begleitet hatte, sorgten diesmal hochsommerliche Temperaturen für besondere Herausforderungen.

Reichelt appellierte deshalb an die Radfahrer, ausreichend zu trinken. Gleichzeitig freute er sich über die deutlich höhere Beteiligung: „Nach dem Regen im vergangenen Jahr sind die Bedingungen heute nahezu perfekt. Wenn alle genügend trinken, steht einer schönen Burgenfahrt nichts im Weg.“