Beim Versuch, einen Fettbrand zu löschen, setzten sich die Bewohner eines Hauses im Ründerother Zentrum giftigem Rauchgas aus.
FeuerwehreinsatzEngelskirchener Familie muss nach Brand ins Krankenhaus

Die Ründerother Feuerwehr hatte eine sehr kurze Anfahrt.
Copyright: Reiner Thies
Nach einem Küchenbrand ist eine vierköpfige Familie am Mittwochabend mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Die Wohnung im dritten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses in der Sternentalstraße in Engelskirchen-Ründeroth ist vorerst unbewohnbar.
Die Ründerother Feuerwehr hatte es nicht weit und traf wenige Minuten nach der Alarmierung gegen 18.15 Uhr ein. Das Gerätehaus im Ründerother Zentrum ist nur 300 Meter entfernt. Wie Einsatzleiter Uwe Klein berichtet, hatten die Bewohner bereits mit einigem Erfolg das Feuer bekämpft. In der Küche war in einem Kochtopf ein Fettbrand entstanden, den sie mit Decken löschten. Danach verließen sie die völlig verrauchte Wohnung mit ihren beiden Kindern. Zwei weitere Bewohner des Vier-Parteien-Gebäudes brachten sich ebenfalls in Sicherheit.
Wohnung in Ründeroth war völlig verqualmt
Als der Einsatzleiter an der Wohnungstür feststellte, wie sehr die Räume verqualmt waren, schickte er zwei Trupps unter Atemschutz hinein. Diese warfen die noch glimmenden Küchenutensilien aus dem Fenster, draußen wurden sie abgelöscht. Anschließend überprüften die Feuerwehrleute die Küchendecke auf Glutnester und kontrollierten die angrenzenden Wohnungen.
Alles zum Thema Bergisches Land
- Kriminalität Frauen mit 640-PS-Sportwagen erfasst: Anklage wegen Mordes
- Großeinsatz Overather Schule nach Brand in Mädchentoiletten evakuiert
- Umsatzeinbußen Restaurant-Umfrage: Viele Gäste reservieren und kommen nicht
- UN-Kampagne Bäckereien in Rhein-Berg setzen mit Brötchentüten Zeichen gegen Gewalt an Frauen
- „Von Fußball keine Ahnung“ Heidi Klum moderiert WM-Auslosung am Freitag
- Standort Bielstein Stadt Wiehl schränkt Zugang zur Gesamtschule leicht ein
- Marode Brücke Wiege-Anlage an der Wiehltalbrücke soll Sperrung vermeiden
Gegen 19 Uhr konnten die anderen Bewohner, die gegenüber bei Nachbarn Schutz gesucht hatten, in ihre Wohnung zurückkehren. Die Brandwohnung wurde gelüftet und bleibt geschlossen, bis ein Sachverständiger sie wieder als bewohnbar freigibt.
Im Einsatz waren etwa 30 Feuerwehrleute der Einheiten Ründeroth, Osberghausen und Engelskirchen, zudem der Rettungsdienst mit zwei Wagen und die Polizei.

