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Große NachfrageRotary-Spende für Schwimmkurse in Oberberg

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Das Foto zeigt die Spende Rotarier für Schwimmkurse im Gumbala in Gummersbach.

Freuen sich über das zusätzliche Angebot: Anja Lepperhoff, Lutz Hassenjürgen und Harald Kawczyk (v.l.).

Förderverein der Gummersbacher Rotary Clubs unterstützt Schwimmförderung von Kindern mit 10.000 Euro.

Um Kindern frühzeitig Sicherheit im Wasser zu vermitteln und Familien den Zugang zu Schwimmkursen zu erleichtern, hatte der Förderverein der Gummersbacher Rotary Clubs mit 10.000 Euro die Schwimmförderung von Kindern in Oberberg unterstützt. Jeweils 5000 Euro gingen an den Kreissportbund Oberberg (KSB) sowie an die Balneo Badewelt, um sowohl in der Badewelt als auch durch den KSB im Gumbala während der Sommerferien zusätzliche Kursangebote schaffen zu können.

Zwei Intensivkurse wurden hier angeboten und beide sind komplett ausgebucht.
Anja Lepperhoff, Kreissportbund

Nach der ersten Ferienwoche haben nun Anja Lepperhoff, Geschäftsführerin des KSB, Harald Kawczyk von den Stadtwerken Gummersbach sowie Lutz Hassenjürgen, Fördervereins-Vorstandsmitglied, bei einem Pressegespräch im Gumbala ein erstes Fazit gezogen. Dieses fällt, sehr zur Freude von Lepperhoff, positiv aus. „Zwei Intensivkurse wurden hier angeboten und beide sind komplett ausgebucht“, berichtet die KSB-Geschäftsführerin und ergänzt, dass im Nachgang aufgrund der hohen Nachfrage sogar auf 14 Kinder pro Kurs aufgestockt wurde. „Nach Rücksprache mit den Kursleiterinnen haben wir die Anzahl der Kinder erhöht. Das Ganze muss für die Schwimmlehrer selbstverständlich händelbar sein. Aber wir arbeiten mit Wartelisten, so dass wir dieses Mal nicht alle bedienen können“, so Lepperhoff weiter.

Allerdings habe der Förderverein der Rotary-Clubs aus Gummersbach bereits signalisiert, weitere Schwimm-Kurse zu ermöglichen. Anja Lepperhoff ergänzte, dass bei Kindern nach Verkehrsunfällen Ertrinken die zweithäufigste unfallbedingte Todesursache sei und dass unter anderem die DLRG warne, dass rund 60 Prozent der Schüler, die die Grundschule verlassen, entweder gar nicht oder nicht sicher genug schwimmen können.

Daher begrüße sie auch die Entscheidung, dass Jugendliche, die ab 16 Jahren ohne Begleitung ins Schwimmbad dürfen, das Bronzeabzeichen nachweisen müssen. „Seepferdchen reicht nicht mehr aus, denn das bedeutet nur, dass das Kind sich an der Wasseroberfläche halten kann, aber nicht, dass es sicher schwimmen und sich im Wasser bewegen kann“, so Lepperhoff.

Immer weniger Schwimmgelegenheiten

Für Harald Kawczyk bedeutet Schwimmen zu lernen aber noch viel mehr. „Es bedeutet, die körperliche Entwicklung und Ausdauer der Kinder sowie Koordination und auch Selbstvertrauen zu stärken. Kinder erreichen dadurch eine größere Bewegungsfreiheit“, so der Betriebsleiter der Stadtwerke Gummersbach. Lepperhoff wünscht sich, dass auch Nachfolgekurse angeboten werden, damit die Kinder nach dem Seepferdchen am Ball bleiben und nicht, wie so oft, nach dem Kurs das Schwimmbad verlassen und das Erlernte nicht weiter ausbauen. Ein Problem liege auch darin, dass es immer weniger Schwimmflächen gebe und Eltern dadurch immer größere Schwierigkeiten bekämen, Schwimmmöglichkeiten für ihre Kinder zu finden.

Umso wichtiger sei, das betonen Lepperhoff, Kawczyk und Hassenjürgen übereinstimmend, die Aktion, die unter dem Motto „Wir bewegen Oberberg“ zusätzliche Kursangebote fürs Schwimmen erlernen schafft.