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Sieger stehen festDas ist Oberbergs schönster Karnevalsorden

Lesezeit 3 Minuten
Gruppenfoto bei der Siegerehrung des Ordenswettbewerbs.

Die Leser haben entschieden: Die KG Rot-Weiß Denklingen (l.) siegte beim Wettbewerb vor dem Ründerother KV und der Narrenzunft Neye.

Beim dritten Ordenswettbewerb dieser Zeitung hatte erneut die KG Rot-Weiß Denklingen die Nase vorn.

Zum dritten Mal hatte diese Zeitung in Kooperation mit der Kreissparkasse und Köln und der Sparkasse Gummersbach den Wettbewerb um Oberbergs schönsten Orden ausgelobt.

Zehn Karnevalsvereine aus dem Kreisgebiet traten zum mittlerweile traditionellen Wettstreit an und die Leserinnen und Leser konnten online über die Orden abstimmen. Im Rennen waren: KG Baulemann anno pief Rot-Weiß Wipperfürth, KV Bielstein, KG Rot-Weiß Denklingen, KV Rot-Weiß Fenke, Dreigestirn Lindlar, KG Rot-Weiß Lindlar, KG Närrische Oberberger, Narrenzunft Neye, 'Ründerother KV und Waldbröler KG.

Mehr als 600 Leserinnen und Leser gaben online ihre Stimmen ab, die meisten Stimmen für den schönsten Orden bekam die KG Rot-Weiß Denklingen. Damit wiederholten die Denklinger ihren Vorjahressieg. Auf den zweiten Platz wurde der Orden des Ründerother Karnevalsvereins gewählt, der das Motto des Dreigestirns „Freunde völlig unverfroren“ aufgreift. 101 Stimmen erhielt diese Kreation. Auf dem dritten Platz landete die Narrenzunft Neye. Auch diese jecke Auszeichnung greift das Sessionsmotto des Dreigestirns auf: „7 Dörfer. Eine Stadt: Gemeinsam Jeck“. 96 Mal wurde für diesen Orden abgestimmt. Ganz knapp dahinter landete die Waldbröler KG, auf die 94 Stimmen entfielen.

Alles zum Thema Kölner Dreigestirn

Die Sieger des Wettbewerbs wurden im Rahmen des Karnevalsempfangs dieser Zeitung ausgezeichnet. Der Empfang fand erstmals in einem neuen Rahmen im Gummersbacher Brauhaus statt. Nach dem Zusammenschluss der Bergischen Landeszeitung Wipperfürth/Lindlar mit dieser Zeitung kamen zwei Karnevalshochburgen mit vielen Vereinen dazu, sodass der Platz in der Redaktion für alle Jecken zu klein wurde. Und so entstand die Idee, den Redaktionsempfang zu verlegen und mit einem kleinen Programm zu verbinden.

Vereine und Tollitäten präsentierten sich im Gummersbacher Brauhaus

Dabei konnten sich die Vereine mit ihren Tollitäten präsentieren und in einem lockeren Rahmen mit den Mitarbeitern dieser Zeitung und den Jecken der Region in direkten Kontakt kommen. Jörg Runge alias „Dä Tuppes vum Land“ sagte spontan einen Auftritt zu und begeisterte mit seiner gereimten Rede, die heute eine absolute Ausnahme im Karneval ist, die Jecken. Er sparte bei allem Humor auch nicht an der Kritik. Die noch relativ neue Ründerother Tanzformation Sparkly Dancers sorgte ebenfalls für tolle Stimmung im Brauhaus. Für ihren Auftritt erhielt die Truppe viel Applaus.

Der jecke Empfang bot auch den passenden Rahmen für die Siegerehrung des Ordenswettbewerbs. Chiara-Marie Baumhof, Marketingleiterin der Sparkasse Gummersbach, und Manuel Peters, Regionaldirektor der Kreissparkasse Köln, nahmen die Siegerehrung vor.

Die Karnevalsgesellschaft Denklingen freute sich über den überraschenden Erfolg. Es gebe auch viele schöne andere Orden im Oberbergsichen Kreis, die den Sieg verdient gehabt hätten, so Pressesprecher Franz Josef Steinfort. Doch die Leser würden entscheiden und jeder Verein solle möglichst viele Menschen animieren, an der Abstimmung teilzunehmen.

Das neue Format des Empfangs im Gummersbacher Brauhaus kam bei den oberbergischen Karnevalisten und den Gummersbacher Jecken gut an. Arnd Gaudich, Redaktionsleiter von Oberbergischer Volkszeitung und Oberbergischer Anzeiger, und Michael Lenzen, Mitglied der Redaktionsleitung, führten durch das Programm, das die große Vielfalt und die Begeisterung des oberbergischen Karnevals repräsentierte.


Die Sieger

Platz 1 ging auch in diesem Jahr erneut an die KG Rot-Weiß Denklingen. Für ihren Orden „Mer fiere et Levve“ stimmten 125 Leserinnen und Leser.

Platz 2 holte der Ründerother KV mit seinem Motto „Freunde völlig unverfroren“ mit 101 Stimmen.

Platz 3 belegte die Narrenzunft Neye. Das Motto: „7 Dörfer. Eine Stadt. Gemeinsam Jeck“.   Dafür gab es 96 Stimmen.

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