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Mehr freie StellenKaum Veränderung auf Oberbergs Arbeitsmarkt im Mai

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Das Symbolfoto zeigt zwei Männer vor einem Schild einer Agentur für Arbeit.

Es gab im Mai wenig Bewegung auf dem oberbergischen Arbeitsmarkt.

Die Arbeitslosenquote für den Oberbergischen Kreis ist zuletzt nur leicht gesunken – von 5,8 auf 5,7 Prozent.

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Oberberg im Mai kaum zurückgegangen. 8751 Menschen waren arbeitslos gemeldet, das waren 125 Personen weniger als im April, aber 274 Personen mehr als im Mai 2025. Damit lag die Arbeitslosenquote im Mai bei 5,7 Prozent. Im Januar und Februar hatte sie bei 5,9 Prozent gelegen, im März und April jeweils bei 5,8 Prozent (Mai 2025: 5,6 Prozent). Diese Zahlen hat die für Oberbergzuständige Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach mitgeteilt.

757 neue freie Stellen in Oberberg gemeldet

„Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3605 Personen (46 Personen weniger als im Vormonat, aber 397 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5146 Arbeitslose registriert (79 Personen weniger als im Vormonat und 123 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 59 Prozent aller Arbeitslosen betreut“, heißt es in dem Bericht. Im Mai hätten sich 1429 Personen arbeitslos gemeldet, davon seien 595 Personen direkt aus Erwerbstätigkeit gekommen, heißt es. 1551 Menschen beendeten hingegen ihre Arbeitslosigkeit, davon nahmen 578 eine Erwerbstätigkeit auf.

Die Unternehmen suchen derweil Mitarbeiter: 757 Stellen wurden im Mai neu gemeldet (325 mehr als im Vormonat und 414 mehr als vor einem Jahr). Aktuell befanden sich damit 2188 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.

Um sowohl Arbeitslose als auch Beschäftigte für die neuen Anforderungen des Arbeitsmarktes fit zu machen, stehen Weiterbildung und Qualifizierung für uns weiterhin an oberster Stelle.
Nicole Jordy, Arbeitsagentur

„Die Arbeitslosigkeit ist im Mai im Agenturbezirk leicht gesunken. Erfreulich ist, dass ebenfalls die Zugänge aus Erwerbstätigkeit in den beiden Kreisen wieder gesunken sind, also weniger Menschen ihre Arbeit verloren haben“, ordnet Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach, die Zahlen ein. „Gleichzeitig zeigt sich eine stärkere Nachfrage nach Arbeitskräften. Vor allem im Oberbergischen Kreis ist die Zahl der im Mai neu gemeldeten Stellen stark gestiegen. Dies bedeutet sicherlich – auch angesichts der regional und global anhaltenden Herausforderungen – noch keine wirkliche Trendwende. Hier bleiben die weiteren Entwicklungen abzuwarten.“

Die aktuellen Umbrüche durch Digitalisierung und KI und die daraus resultierenden Herausforderungen dürfe dabei niemand unterschätzen. Jordy: „Um sowohl Arbeitslose als auch Beschäftigte für die neuen Anforderungen des Arbeitsmarktes fit zu machen, stehen Weiterbildung und Qualifizierung für uns weiterhin an oberster Stelle.“