Selbst das stabile Garagentor wurde verbeult. Die Bewohner befanden sich im Urlaub. Die Brandursache ist noch unklar.
Einsatz der FeuerwehrMutmaßliche Durchzündung verwüstet Wohnhaus in Gummersbach

Das verbeulte Garagentor zeugt von der Wucht der Durchzündung. Glücklicherweise befand sich niemand im Haus, das in Gummersbach-Niederseßmar steht.
Copyright: Feuerwehr Gummersbach
Mit ungeheurer Wucht hat vermutlich eine Durchzündung am Sonntagmorgen (26. Juli) starke Zerstörungen in einem Wohnhaus in Gummersbach-Niederseßmar verursacht. Weil sich niemand im Haus befand, wurde niemand verletzt.
Die Wucht der vermuteten Durchzündung war so stark, dass selbst das stabile Garagentor nach außen hin stark verbeult wurde. Fenster barsten und in der Wohnung wurden Türen zerstört. Eine Jalousie wurde rund 20 Meter weit vom Haus weggeschleudert, so die Feuerwehr. Die Bewohner des zweigeschossigen Flachbungalows erfuhren im Urlaub von den Zerstörungen.

Diese Jalousie wurde rund 20 Meter weit vom Haus weggeschleudert.
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Gegen 9.10 Uhr hatten Anwohner die Feuerwehr alarmiert, nachdem sie starke Rauchentwicklung im Balkonbereich entdeckt hatten, berichtet Einsatzleiter Thomas Wurm.
Der Angriffstrupp der Feuerwehr gelangte über den Balkon ins Gebäude. Sie hatten die Flammen schnell gelöscht und stellten fest, dass im Inneren der oberen Etage alles stark rußgeschwärzt war. Gebrannt hatte es wohl nur in einem Raum – einem Schlaf- oder Gästezimmer.
Die Ursache blieb zunächst unklar. Mitarbeiter der Aggerenergie konnten im Gebäude keinen Gasaustritt feststellen. Insgesamt waren 27 Feuerwehrkräfte ausgerückt, im Einsatz waren die Einheiten Niederseßmar, der Löschzug Stadt und die hauptamtlichen Kräfte.
