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Demenzprävention in Oberberg„Tour Demenz“ macht Station in Engelskirchen und Gummersbach

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Tour Demenz mit Zwischenstopp der Radfahrer am Rathaus in Engelskirchen.

Ein Stopp auf der gemeinsamen Fahrradtour war der Platz vor dem Engelskirchener Rathaus.

Mit dem Fahrrad ein Zeichen setzen: Die „Tour Demenz“ führte durch Oberberg und rückte Bewegung und Prävention in den Fokus.

Wer sich bewegt, der fördert nicht nur seine Fitness, sondern auch seine Gesundheit. Wissenschaftliche Studien zeigen zudem, dass ein regelmäßiges körperliches Aktivsein das Demenz-Risiko für Menschen deutlich senken kann. Gemeinsam mit anderen aufs Fahrrad zu steigen kann also helfen, die geistige Fitness aufrecht zu erhalten. Deshalb fanden auch in diesem Jahr wieder Aktionen im Rahmen der Veranstaltung „Tour Demenz“ statt. Diese führte am Mittwoch und Donnerstag über rund 190 Kilometer auch durch das Oberbergische. Die „Tour Demenz“ soll ein sichtbares Zeichen für eine aktive Demenzprävention rund um den Welt-Alzheimertag sein, der am Montag, 21. September, stattfindet. Das Motto in diesem Jahr lautet „Krisenresilienz stärken“.

Zwischenstopp am Engelskirchener Rathaus

„An insgesamt zwölf Stationen führt die Tour Demenz in diesem Jahr vorbei, gestartet sind unsere Radfahrer in Burscheid und über Bergisch Gladbach hier nach Engelskirchen“, berichtete Susanne Bäcker vom Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Bergisches Land in Engelskirchen. Dort machten die Radfahrer am Mittwoch einen Zwischenstopp vor dem Rathaus. Zugleich trafen sich vor Ort auch die Vertreter weiterer Dienste und Institutionen, um die Radfahrer zu empfangen und um sich über das Thema Demenz auszutauschen. Auch einige interessierte Bürgerinnen und Bürger waren vorbeigekommen, um sich zu informieren. „Die Veranstaltung hier fördert den Austausch und die Vernetzung zum Thema und setzt ein sichtbares Zeichen für Menschen mit Demenz sowie ihrer Angehörigen“, sagte Bäcker weiter.

An Informationsständen standen Vertreterinnen und Vertreter der „Kommunalen Senioren- und Pflegeberatung“ aus Engelskirchen, der „Alzheimer Gesellschaft im Bergischen Land“ sowie der „Paritätische“ aus dem Oberbergischen Kreis bereit, um Fragen zu beantworten.

Im Verlauf der „Tour Demenz“ schließen sich unterwegs immer mehr Radfahrerinnen und Radfahrer an, so auch Engelskirchens Bürgermeister Lukas Miebach, der sich ebenfalls auf das Fahrrad schwang.

Von Engelskirchen aus ging es für die Gruppe weiter zum Steinmüllergelände nach Gummersbach und dort zur Akademie Gesundheitswirtschaft und Senioren (Agewis). Neben Schülerinnen und Schülern der Akademie standen in Gummersbach auch Sozial- und Gesundheitsdezernent Ralf Schmalenbach, die Leiterin der Agewis, Nicole Meyer, sowie Gummersbachs Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit als Begrüßungskomitee parat.

Ursprünge liegen im Jahr 2017

Ziel des ersten Tages war Burscheid. Am zweiten Tag führte die „Tour Demenz“ dann weiter über Leichlingen, Solingen und Wuppertal nach Remscheid und Wermelskirchen.

Die Ursprünge der „Tour Demenz“ liegen im Jahr 2017. Damals startete die „Landesinitiative Demenz-Service“ mit einer großen Tour durch NRW, um auf die Situation von alleine lebenden Menschen mit Demenz aufmerksam zu machen. Das Regionalbüro für das Bergische Land übernahm die Idee und führte die Aktion fort. 

www.alter-pflege-demenz-nrw.de