Die Pappeln, Ulmen und Weiden in der Wiehler Flussaue waren nicht mehr standsicher.
Am WiehluferStadt Wiehl hat im Kurpark weitere Bäume gefällt

Am Mittwoch wurden die Arbeiten abgeschlossen.
Copyright: Reiner Thies
Im Auftrag der Stadt Wiehl hat ein Gartenbauunternehmen in dieser Woche im alten Kurpark mehrere Bäume gestutzt oder gefällt. Es geht um Pappeln, Ulmen und Weiden am Ufer der Wiehl, die das Team aus Sicherheitsgründen behandelt hat. Gestern waren die Arbeiten abgeschlossen.
Wie der städtische Gärtnermeister Felix Buchen auf Anfrage mitteilt, steht die Maßnahme im Zusammenhang mit einer größeren Baumpflegeaktion im Park, in deren Zuge bereits im September eine große Edeltanne gefällt wurde. Eine Sturmböe hatte einen der beiden Kronenstämme des mächtigen Baums in 25 Metern Höhe abbrechen lassen. So wurde eine Fällung vorgezogen, die ohnehin anstand.
Wiehler Bäume werden regelmäßig geprüft
Die städtischen Bäume werden jährlich kontrolliert, nach diesem Vorfall gab es eine neue Prüfung mit dem Ergebnis, dass weitere Bäume im Kurpark angegangen werden mussten, erläutert Buchen. So wurden jetzt neun Pappeln mit Kronenschädigungen gefällt, zudem zwei Ulmen, die erst im Zuge der Neugestaltung des Kurparks vor einigen Jahren gepflanzt wurden, aber nicht angegangen sind und teils völlig morsch waren.
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Schließlich haben die Baumpfleger eine Reihe von Weiden beschnitten. Diese Uferbäume waren von der Wiehl unterspült worden und nicht mehr standsicher, was sie im Fall eines Hochwassers zu gefährlichem Treibgut machen könnte.
Der städtische Gärtnermeister berichtet, dass sich die Stadt im Vorfeld mit weiteren Grundeigentümern wie der Volksbank verständigt und den Naturschutzbund über die Notwendigkeit der Baumpflege informiert hat.

