Bergisch Gladbach – Die Bensberger haben schon ihren neuen Stadtgarten bekommen, die Parkanlagen zwischen Siedlung und Krankenhaus. Die Schlosstreppe am neuen Kaufhaus gehört zum Integrierten Handlungskonzept und auch die Umbauten, die an der Schloßstraße noch anstehen werden – die Vorplanungen dafür sind abgeschlossen.
Auch am Burggraben, unterhalb des Rathauses, hat sich die Optik verändert, vieles im Umfeld ist aufgewertet worden. Seit vor fünf Jahren die Bezirksregierung dem Programmantrag der Verwaltung zugestimmt hat, verändert sich der Stadtteil zusehends. Rund 15,65 Millionen Euro für förderfähige Maßnahmen hat die Stadt bislang verplant, für abgeschlossene und die noch offenen Projekte. Eine finanzielle Punktlandung. Die Höhe des Gesamtförderantrags beläuft sich auf exakt 15 755 950 Euro. Die Stadt hat bei den Vorhaben einen 30-prozentigen Eigenanteil zu leisten.
Großer Umbau der Schloßstraße steht an
Was sich in diesem Jahr alles tun wird beim Integrierten Handlungskonzept: Der große Umbau der Schloßstraße wird beginnen und die nächste Zeit den Stadtteil in Atem halten. Auch geht der Blick zum Deutschen Platz und zum Hindenburgplatz. Der Platz mit den beiden Namen ist eines von vier Leitprojekten, die im Handlungskonzept für Bensberg umgesetzt werden sollen. Eine Entwurfsplanung liegt bereits vor, sie soll helfen, die beiden bislang eher voneinander getrennten Plätze zu verbinden und sie besser ins Stadtbild zu integrieren. Die Freifläche sei „untergenutzt“, meint die Stadt. Mit der neuen Gestaltung sollen die Plätze zurück zu den Bensbergern kommen.

Die Neugestaltung des Hindenburgplatzes und des Deutschen Platzes steht auf dem Programm des Integrierten Handlungskonzeptes.
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Eine kleine Siedlung mit Häusern aus den 1920er- und 1930er-Jahren gibt es an der Rosenhecke, im südlichen Teil von Bensberg. Der Allgemeine Bauverein Bensberg eG hatte einst die Häuschen errichtet, die mit einem noch größtenteils einheitlichen Erscheinungsbild punkten. Im Handlungskonzept soll nun ein Leitfaden entstehen, der gestalterische Ziele und Empfehlungen ausspricht. Zudem geht es um bauliche Veränderungen, die sich sensibel in den Bestand einfügen sollten.
Schloßberg-Garage wird umgestaltet
Bei vielen Autofahrern hinterlässt die Schloßberg-Garage eher einen unfreundlichen Eindruck, meistens gibt es freie Parkplätze. Dabei liegt sie mitten in der Stadt und ist über die Schloßstraße auch gut erreichbar. Das Handlungskonzept will manches zum Besseren verändern: Die Einfahrt soll ansprechender gestaltet, Treppenaufgänge überdacht und auch die öffentliche Grünfläche oberhalb des Parkdecks anziehender gestaltet werden. Bessere Beleuchtung und eine veränderte Markierung sind ebenfalls vorgesehen, die Tiefgarage soll sich künftig als Alternative zum Parken an der Schloßstraße anbieten.
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Für den Wohnpark Bockenberg, ebenfalls Teil des Projekts, soll „Lokaleben“ vorankommen, ein neuer Treffpunkt zur Förderung des Miteinanders und auch der Vereinskultur, ergänzend zu den bestehenden Netzwerkangeboten. Das Hof- und Fassadenprogramm soll fortgeführt werden, 22 Anträge für die Projektbereiche Schloßstraße, Burggraben und Wohnpark, liegen aktuell vor. Bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten übernimmt das Handlungskonzept, maximal 10 000 Euro. Fortgeführt in 2022 wird auch der Verfügungsfonds, der Bürgerengagement im weitesten Sinne fördert und von Gewerbe bis Sport die Akteure vor Ort anspricht. Die Winterbeleuchtung und Baumillumination der Schloßstraße fällt darunter, auch das Aufstellen von Parkbänken und Schaukästen wird dabei gefördert.



